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Für Verkäufer und Halter

Was ist mein Auto wert? Erst der Richtwert, dann die Historie

Eine Online-Bewertung sagt Ihnen, in welcher Spanne Ihr Auto liegt. Wo genau Sie in dieser Spanne landen, entscheidet fast immer die dokumentierte Vorgeschichte — und die prüft der Käufer nach, bevor er zahlt.

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Kurzantwort

Was ist mein Auto wert — die kurze Antwort?
Ihr Auto ist das wert, was ein Käufer dafür zahlt, nachdem er es geprüft hat. Eine kostenlose Online-Bewertung liefert Ihnen die Spanne aus Modell, Baujahr, Kilometerstand und Ausstattung. Ob Sie am oberen oder am unteren Ende dieser Spanne landen, entscheidet fast immer die dokumentierte Vorgeschichte.
Warum bekomme ich überall eine andere Zahl?
Weil die Zahlen unterschiedliche Fragen beantworten. Ein Händler nennt Ihnen den Ankaufspreis, ein Inserat zeigt den Angebotspreis anderer Verkäufer, und die Inzahlungnahme ist Teil eines Gesamtgeschäfts. Drei Wege, drei Preise — für dasselbe Auto.
Was sollte ich vor dem Verkauf tun?
Holen Sie sich zuerst einen Richtwert, und prüfen Sie danach Ihre eigene Fahrgestellnummer — bevor der Käufer es tut. Wer weiß, was in den Unterlagen zu seinem Auto steht, kann den Preis begründen statt ihn zu verteidigen. Ein böser Kilometerstand oder ein vergessener Schaden, der erst beim Übergabetermin auftaucht, kostet mehr als jede Verhandlung.

Was ist mein Auto wert? Die kurze, ehrliche Antwort

Ihr Auto hat keinen festen Wert. Es hat eine Spanne, und in dieser Spanne bewegt sich ein Preis, der davon abhängt, an wen Sie verkaufen, wie gut Sie belegen können, was Sie behaupten, und wie dringend Sie es loswerden wollen. Jede Bewertung, die Ihnen eine einzige exakte Zahl präsentiert, hat diese drei Variablen stillschweigend für Sie festgelegt.

Der Weg zu einem realistischen Preis hat deshalb drei Schritte und nicht einen. Erstens: einen Richtwert holen — kostenlos, aus Modell, Erstzulassung, Laufleistung und Ausstattung. Zweitens: nachsehen, was ein Käufer über Ihr Fahrzeug herausfinden wird, bevor er das Geld auf den Tisch legt. Drittens: den Preis setzen und ihn mit Unterlagen begründen können. Wer den zweiten Schritt überspringt, verhandelt später aus der schwächeren Position — nämlich dann, wenn der Interessent schon vor dem Auto steht und etwas gefunden hat.

Diese Seite geht die drei Schritte durch. Wie die deutschen Bewertungssysteme intern rechnen, steht bewusst nicht hier, sondern auf unserer Seite zur Fahrzeugbewertung.

Die Faktoren, die den Wert wirklich bestimmen

Vier Faktorgruppen erzeugen die Schätzung, die Sie in jedem Online-Rechner bekommen. Die fünfte taucht dort gar nicht auf — und genau sie entscheidet, ob der geschätzte Preis am Ende hält.

Alter und Laufleistung

Erstzulassung und Kilometerstand sind die Basis jeder Schätzung. Sie erklären den größten Teil der Spanne, aber eben nur die Spanne — nicht die konkrete Zahl am Ende der Verhandlung.

Zustand und Technik

Lack, Rost, Reifen, Verschleißteile und der nächste Termin zur Hauptuntersuchung. Eine frisch bestandene HU nimmt dem Käufer ein Risiko ab, eine bald fällige verschiebt die Verhandlung.

Modell und Ausstattung

Motorisierung, Getriebe, Ausstattungslinie, Farbe. Ausstattung wirkt beim Wiederverkauf selten so stark wie beim Neukauf — was einmal viel Aufpreis gekostet hat, bringt gebraucht meist deutlich weniger zurück.

Markt und Zeitpunkt

Entscheidend ist die Nachfrage nach genau diesem Modell in genau dieser Region, nicht der Durchschnitt aller Gebrauchtwagen. Cabrios, Allradfahrzeuge und Wohnmobile haben zusätzlich eine Saison.

Historie und Papiere

Unfälle, Reparaturen, erfasste Tachostände, Vorbesitzer, Import, Scheckheft. Dieser Block steht nicht in den Fahrzeugdaten, sondern in den Unterlagen — und er ist der Grund, warum zwei identische Autos zwei sehr verschiedene Preise erzielen.

Diagramm der Wertfaktoren eines Gebrauchtwagens: Alter und Laufleistung, Zustand und Technik, Modell und Ausstattung sowie Markt und Zeitpunkt ergeben die Schätzung, während die Historie mit Unfällen, Tachoständen, Papieren und Scheckheft als größter Hebel hervorgehoben ist

Kostenlose Bewertung: was sie kann und wo sie ungenau wird

Eine kostenlose Online-Bewertung ist ein guter erster Schritt und für die meisten Verkäufer völlig ausreichend. Sie vergleicht Ihr Fahrzeug mit vielen ähnlichen Fahrzeugen und gibt eine Spanne zurück. Wichtig ist nur, zu verstehen, worauf diese Spanne beruht: auf den Angaben, die Sie selbst eingetippt haben. Das Modell stimmt, das Baujahr stimmt, der Kilometerstand stimmt vermutlich — aber „Zustand: gut“ ist eine Selbsteinschätzung, und „unfallfrei“ ebenfalls.

Ungenau wird die Schätzung immer an denselben Stellen. Bei seltenen Modellen und ungewöhnlichen Motor-Getriebe-Kombinationen fehlen Vergleichsfahrzeuge. Bei sehr alten oder sehr hoch gelaufenen Autos zählt der Zustand mehr als jede Formel. Bei Fahrzeugen mit Vorgeschichte — Unfall, Import, unklare Kilometerhistorie — rechnet der Rechner schlicht mit einem Auto, das es so nicht gibt. Und bei aufwendig restaurierten oder individuell ausgestatteten Fahrzeugen liegt der Wert häufig deutlich neben dem statistischen Mittel, in beide Richtungen.

Ein kostenpflichtiges Wertgutachten einer Prüforganisation oder eines Sachverständigen löst genau dieses Problem: Es beruht nicht auf Ihren Angaben, sondern auf einer Begutachtung. Nötig wird es dann, wenn der Wert gegenüber Dritten belegt werden muss — bei einer Erbauseinandersetzung, im Streit mit einer Versicherung, bei einem Liebhaberfahrzeug. Für den normalen Privatverkauf ist es in der Regel überdimensioniert.

Warum die Historie den Preis stärker bewegt als die Laufleistung

Zwanzigtausend Kilometer mehr oder weniger verschieben den Preis spürbar, aber berechenbar. Beide Seiten wissen ungefähr, was das wert ist, und einigen sich in der Mitte. Ein Eintrag in der Vorgeschichte funktioniert anders: Er verschiebt den Preis nicht nur, er verändert die Art des Geschäfts. Aus „Wie viel bekomme ich dafür?“ wird „Kaufe ich das überhaupt?“.

Dafür gibt es zwei Gründe, und keiner davon ist emotional. Erstens trägt der Käufer das Risiko: Ein reparierter Unfallschaden kann fachgerecht behoben sein oder auch nicht, und das lässt sich aus dem Angebot heraus nicht beurteilen. Wer ein Risiko nicht bewerten kann, kalkuliert es vorsichtshalber hoch. Zweitens gibt der Käufer das Problem weiter: Was er beim Kauf erfährt, muss er beim eigenen Weiterverkauf offenlegen. Der Abschlag wandert also mit dem Fahrzeug mit.

Wie groß dieser Abschlag ausfällt, hängt vom Einzelfall ab, und jede Prozentzahl dazu wäre geraten. Verlässlich ist nur die Richtung: Ein dokumentierter, sauber reparierter Schaden ist verhandelbar. Ein Schaden, der erst beim Übergabetermin auffällt, ist es nicht — dann steht nicht mehr der Preis zur Debatte, sondern Ihre Glaubwürdigkeit. Deshalb ist die Reihenfolge wichtiger als die Zahl: erst wissen, was in den Unterlagen steht, dann inserieren.

Unfallwagen: Offenlegung und was der Preis dann macht

Ein Unfallschaden, der über einen Bagatellschaden hinausgeht, gilt beim Gebrauchtwagenverkauf als offenbarungspflichtig, und auf eine direkte Frage müssen Sie wahrheitsgemäß antworten. Der im Privatverkauf übliche Gewährleistungsausschluss ändert daran nichts: Er schützt Sie vor Ansprüchen wegen Verschleiß, aber nicht davor, einen bekannten Schaden verschwiegen zu haben. Das ist hier bewusst ohne Paragrafen beschrieben — für den Einzelfall ist anwaltlicher Rat der richtige Weg, nicht eine Ratgeberseite.

Praktisch heißt das: Offenlegen ist nicht die teure Variante, sondern die günstige. Wer den Schaden im Inserat benennt, die Reparaturrechnung dazulegt und erklärt, was gemacht wurde, verkauft an jemanden, der genau das akzeptiert hat. Wer ihn weglässt, verkauft möglicherweise gar nicht — und riskiert zusätzlich, dass der Käufer nach dem Kauf zurückkommt. Was ein Historienbericht dazu beiträgt, steht auf unserer Seite zu Unfallwagen.

Kilometerstand, der nicht zur Historie passt

Der Kilometerstand ist die Zahl, die im Inserat am meisten Gewicht hat — und die am leichtesten zu verändern ist. Deshalb schaut ein aufmerksamer Käufer nicht auf den Tacho, sondern auf die Datenpunkte drumherum: Kilometerstände in den Berichten zur Hauptuntersuchung, Werkstattrechnungen, Einträge im Serviceheft, der Aufkleber vom letzten Ölwechsel. Diese Werte tragen ein Datum. Ergeben sie zusammen eine steigende Linie, ist alles gut. Springt die Linie zurück oder verläuft sie über Jahre auffällig flach, fängt der Käufer an zu rechnen.

Für Verkäufer ist das eine gute Nachricht, solange sie vorbereitet sind. Wenn Sie Ihre eigenen Belege sortiert haben und die Linie stimmt, ist der Kilometerstand kein Verhandlungspunkt mehr, sondern ein Argument. Falls Sie das Auto selbst gebraucht gekauft haben, lohnt der Blick zurück: Sie haften für Angaben, die Sie selbst nur weitergegeben haben. Das Verfälschen eines Kilometerstands ist in Deutschland im Übrigen kein Kavaliersdelikt, sondern strafbar. Wie Sie die Werte gegenprüfen, steht unter Kilometerstand prüfen.

Wissen, was der Käufer findet — vor dem Inserat

Geben Sie die Fahrgestellnummer Ihres eigenen Autos ein. Die Vorschau ist kostenlos und zeigt, wie viele Einträge zu diesem Fahrzeug vorliegen.

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Scheckheft und Serviceverlauf als Wertfaktor

„Scheckheftgepflegt“ ist eines der meistgenutzten Wörter in Fahrzeuginseraten und eines der am seltensten belegten. Dabei ist der Serviceverlauf für den Käufer eines der wenigen wirklich nachprüfbaren Qualitätsmerkmale. Er zeigt zwei Dinge auf einmal: dass die vorgeschriebenen Wartungen stattgefunden haben, und dass jemand das Fahrzeug über Jahre ernst genommen hat. Das eine ist technisch relevant, das andere psychologisch — und beides zahlt auf den Preis ein.

Praktisch zählt weniger das Heft selbst als die Lückenlosigkeit. Ein vollständiger Stapel Werkstattrechnungen ist mehr wert als ein Serviceheft mit Stempeln ohne Belege, und ein digitaler Serviceverlauf beim Hersteller schlägt beide. Wenn Lücken bestehen, benennen Sie sie: „zwischen 2021 und 2023 in freier Werkstatt, Rechnungen liegen bei“ ist eine Antwort, „ist alles gemacht worden“ ist keine. Mehr dazu unter Scheckheft.

Importfahrzeuge und Autos mit Auslandsvergangenheit

Deutsche Fahrzeugpapiere beginnen mit der Zulassung in Deutschland. Alles, was ein Fahrzeug davor erlebt hat, steht dort nicht drin — nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Papiere genau dafür nicht gemacht sind. Bei einem Auto, das in den USA, in Osteuropa oder in Skandinavien angefangen hat, fehlt in den deutschen Unterlagen deshalb ausgerechnet der Teil der Geschichte, der den Preis am stärksten beeinflusst.

Für Verkäufer ist das ein doppeltes Thema. Wenn Sie selbst ein importiertes Fahrzeug verkaufen, wird ein informierter Käufer genau danach fragen, und „stand alles so im Brief“ ist keine Antwort, die den Preis hält. Wenn Sie dagegen belegen können, wo das Auto vorher lief und dass dort nichts Auffälliges eingetragen ist, verschwindet ein Abschlag, den viele Käufer bei Importen pauschal einkalkulieren. Bei US-Fahrzeugen liegt diese Historie in amerikanischen Registern, nicht in europäischen — die Fahrgestellnummer ist der Schlüssel dazu. Der Ablauf steht unter Fahrzeughistorie prüfen.

Händlerankauf, Privatverkauf, Inzahlungnahme — drei Preise für dasselbe Auto

Ein Auto hat nicht einen Wert, sondern je nach Verkaufsweg einen anderen. Wer die drei Zahlen vergleicht, ohne den Unterschied zu kennen, hält den niedrigsten für ein schlechtes Angebot — dabei ist es oft nur ein anderes Geschäft.

Händlerankauf

Ein Händler, der Ihr Auto weiterverkaufen will.

Der Händler muss zwischen Ankauf und Wiederverkauf Aufbereitung, Gewährleistung, Standzeit und seine eigene Marge unterbringen. Das liegt im Angebot. Dafür geht es schnell, oft am selben Tag, und Sie haben danach nichts mehr damit zu tun.

Privatverkauf

Eine Privatperson, die das Auto selbst fahren will.

Sie sparen die Handelsspanne, übernehmen dafür Inserat, Anfragen, Besichtigungen, Probefahrten und Verhandlung. Und Sie haften für Ihre Angaben: Der Satz „gekauft wie gesehen“ schließt die Gewährleistung aus, aber er deckt keine falsche Auskunft über einen bekannten Schaden.

Inzahlungnahme

Der Händler, bei dem Sie das nächste Auto kaufen.

Der bequemste Weg — und der am schwersten vergleichbare, weil Ankaufswert und Nachlass auf das neue Fahrzeug in einer Summe verschwimmen können. Lassen Sie sich beide Zahlen getrennt nennen, sonst wissen Sie nicht, welche der beiden gerade nachgibt.

Vergleichen Sie deshalb nie eine Online-Schätzung direkt mit einem Händlerangebot. Die eine Zahl beschreibt, was ein Fahrzeug am Markt kostet, die andere, was jemand dafür zahlt, der es weiterverkaufen will. Beide können gleichzeitig richtig sein.

Vergleich der drei Verkaufswege für ein gebrauchtes Auto: Händlerankauf mit eingepreister Aufbereitung und Gewährleistung, Privatverkauf mit höherem Aufwand und eigener Haftung für Angaben, Inzahlungnahme als Teil eines Gesamtgeschäfts — in allen drei Fällen entscheidet die Historie über den Preis

Vor dem Verkauf: die eigene FIN prüfen, bevor der Käufer es tut

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer hat seit dem Modelljahr 1981 siebzehn Zeichen; die Buchstaben I, O und Q kommen darin nicht vor, damit sie nicht mit Ziffern verwechselt werden. Sie steht in den Fahrzeugpapieren und am Fahrzeug selbst — und sie ist der Suchschlüssel, den ein gut vorbereiteter Käufer benutzt.

  • Fahrgestellnummer aus den Fahrzeugpapieren mit der Nummer am Fahrzeug abgleichen
  • Offene Rückrufe prüfen — beim Kraftfahrt-Bundesamt kostenlos
  • Erfasste Kilometerstände aus HU-Berichten und Werkstattrechnungen zusammentragen
  • Scheckheft und Rechnungen chronologisch sortieren, Lücken benennen
  • Reparierte Schäden ehrlich dokumentieren statt sie zu erwähnen, wenn gefragt wird
  • Bei Import: klären, wo das Fahrzeug vor der deutschen Erstzulassung lief

Der Punkt dabei ist nicht Misstrauen gegen das eigene Auto. Der Punkt ist Kontrolle über den Zeitpunkt: Alles, was Sie vorher wissen, können Sie erklären. Alles, was der Käufer zuerst findet, müssen Sie im Gespräch verteidigen — und in diesem Moment ist der Preis schon gefallen. Wenn Sie das Fahrzeug ohnehin gerade prüfen, lohnt auch der Blick auf offene Rückrufe: Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht Rückrufinformationen, und ein erledigter Rückruf ist ein Argument im Verkaufsgespräch, ein offener eine Preisverhandlung.

Den Preis realistisch setzen — und begründen können

Mit dem Richtwert aus der Bewertung, den Belegen aus Ihren Unterlagen und dem Wissen, was zu Ihrer Fahrgestellnummer vorliegt, haben Sie alles zusammen, was Sie für die Preisfindung brauchen. Vergleichen Sie den Richtwert mit laufenden Inseraten desselben Modells in ähnlicher Laufleistung und ähnlichem Baujahr, und behalten Sie im Kopf, dass das Angebotspreise sind und keine Abschlüsse. Ein kleiner Verhandlungspuffer ist üblich; ein großer signalisiert, dass Sie den eigenen Preis nicht ernst meinen.

Der eigentliche Hebel liegt aber nicht in der Zahl, sondern in der Begründung. Ein Inserat, das Zustand, Serviceverlauf, bekannte Mängel und einen eventuellen Vorschaden offen benennt, zieht weniger Anfragen an — aber die richtigen. Was Sie belegen können, müssen Sie nicht verteidigen. Ein Käufer, der vor dem Termin bereits alles Wesentliche weiß, kommt zum Kaufen und nicht zum Nachverhandeln. Wenn Sie dem Interessenten zusätzlich eine körperliche Untersuchung anbieten, siehe den Gebrauchtwagen-Check, verkaufen Sie am Ende schneller — Vertrauen ist in diesem Markt die härteste Währung.

Unser Bericht: 19,95 €, Vorschau kostenlos

Wir schätzen den Wert Ihres Autos nicht — wir zeigen Ihnen, was zu seiner Fahrgestellnummer dokumentiert ist. Die Vorschau ist kostenlos: Sie bestätigt Fahrzeug und Modelljahr und zeigt die Anzahl der vorliegenden Einträge, ohne Karte und ohne Konto. So sehen Sie vorher, ob es überhaupt etwas zu berichten gibt. Der vollständige Bericht kostet 19,95 € als Einmalzahlung, ohne Abo und ohne automatische Verlängerung.

Genauso wichtig ist, was er nicht ist. Ein Datenbericht ist keine Untersuchung. ADAC, DEKRA und die TÜV-Organisationen sehen sich das Fahrzeug körperlich an: Bremsen, Fahrwerk, Rost, Elektronik, Spaltmaße, der Zustand am Prüftag. Das kann keine Datenbank. Ein Historienbericht sieht umgekehrt das, was am Auto nicht mehr zu erkennen ist, weil es Jahre zurückliegt oder in einem anderen Land passiert ist. Die beiden Ebenen konkurrieren nicht, sie ergänzen sich — und wenn Sie vor einem wichtigen Verkauf nur eine Sache tun können, machen Sie die, die zu Ihrem Fahrzeug passt. Umfang und aktuelle Preise der Prüforganisationen stehen auf deren eigenen Seiten; wir geben hier bewusst keine Zahl wieder, die wir nicht selbst belegen können.

Offizielle Anlaufstellen

Wo Sie weiterprüfen können. Leistungsumfang und Preise nennen die Anbieter jeweils selbst — dort sind sie aktuell, hier wären sie es vielleicht schon morgen nicht mehr.

Weiterlesen

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer immer vor dem Kauf

Die kostenlose Vorschau zeigt Title Brands (US-Titel-Kennzeichnungen), Diebstahlstatus und offene Rückrufe in Sekunden und meldet, ob Unfall- und Tachodaten vorliegen. Die vollständige Historie kostet 19,95 € — einmalig, ohne Abo.

Salvage-/Wasserschaden-TitelDiebstahl & RückrufeUnfalldaten gekennzeichnet

Was ist mein Auto wert — häufige Fragen

Was ist mein Auto wert?

Der Marktwert Ihres Autos ergibt sich aus Modell, Erstzulassung, Kilometerstand, Ausstattung, Zustand und der aktuellen Nachfrage nach genau diesem Fahrzeug. Eine kostenlose Online-Bewertung liefert daraus eine Spanne. Wo innerhalb dieser Spanne Sie landen, hängt von der dokumentierten Vorgeschichte ab: Ein lückenlos gepflegtes Auto ohne Unfall erzielt einen anderen Preis als dasselbe Modell mit einem reparierten Schaden oder einer unklaren Kilometerhistorie.

Wie kann ich den Wert meines Autos kostenlos ermitteln?

Über die kostenlosen Online-Bewertungen der Bewertungsanbieter und Fahrzeugbörsen. Sie geben Modell, Baujahr, Laufleistung und Ausstattung ein und bekommen eine Schätzung. Zusätzlich hilft ein Blick auf laufende Inserate desselben Modells mit ähnlicher Laufleistung — das sind Angebotspreise, keine Abschlüsse, aber sie zeigen den Rahmen. Unsere FIN-Vorschau ist ebenfalls kostenlos und zeigt, welche Einträge zu Ihrem Fahrzeug vorliegen.

Warum bietet mir der Händler weniger als die Online-Bewertung?

Weil eine Online-Bewertung in der Regel den Preis abbildet, zu dem ein Fahrzeug am Markt angeboten wird, und nicht den Betrag, den ein Händler beim Ankauf zahlt. Der Händler muss Aufbereitung, Gewährleistung, Standzeit und seine Marge einkalkulieren, bevor das Auto wieder verkauft wird. Das ist keine Abzocke, sondern die Kalkulation eines Wiederverkäufers — es ist der Preis dafür, dass Sie sofort verkaufen und danach nichts mehr zu tun haben.

Wie stark senkt ein Unfall den Wert meines Autos?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, und jede Prozentangabe wäre geraten. Es hängt vom Umfang des Schadens ab, davon, ob tragende Teile betroffen waren, wie fachgerecht repariert wurde und ob die Reparatur dokumentiert ist. Sicher ist die Richtung: Ein Fahrzeug, das als unfallfrei angeboten wird und sich als Unfallwagen herausstellt, verliert nicht nur an Preis, sondern den Käufer. Eine sauber belegte Reparatur lässt sich verhandeln, eine verschwiegene nicht.

Muss ich einen reparierten Unfallschaden dem Käufer sagen?

Ein Unfallschaden, der über einen Bagatellschaden hinausgeht, gilt beim Gebrauchtwagenverkauf als offenbarungspflichtig, und auf eine direkte Frage müssen Sie wahrheitsgemäß antworten. Ein vereinbarter Gewährleistungsausschluss ändert daran nichts: Er schützt nicht, wenn ein bekannter Schaden verschwiegen wird. Das ist keine Rechtsberatung — bei einem größeren Schaden oder einem strittigen Fall lohnt sich anwaltlicher Rat.

Lohnt sich ein Wertgutachten vor dem Verkauf?

Für einen normalen Privatverkauf meist nicht — die kostenlose Schätzung plus gut sortierte Unterlagen reichen. Sinnvoll wird ein kostenpflichtiges Gutachten, wenn der Wert gegenüber Dritten belegt werden muss: bei Erbauseinandersetzung, Scheidung, Streit mit einer Versicherung oder bei einem seltenen oder aufwendig restaurierten Fahrzeug, für das keine Vergleichspreise existieren.

Was kostet ein Fahrzeughistorie-Bericht bei Ihnen?

Die Vorschau zur Fahrgestellnummer ist kostenlos: Sie bestätigt das Fahrzeug und zeigt die Anzahl der vorliegenden Einträge, bevor Sie sich entscheiden. Der vollständige Bericht kostet 19,95 € als Einmalzahlung, ohne Abo und ohne automatische Verlängerung. Er ersetzt keine körperliche Untersuchung durch eine Prüforganisation — beides beantwortet verschiedene Fragen.

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Erst die Historie. Dann der Preis.

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