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VIN-Grundlagen · 17 Zeichen · seit 1981 genormt

Was ist eine VIN?

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) ist ein einmaliger 17-stelliger Code, den jedes seit 1981 gebaute Kraftfahrzeug trägt. Sie ist der Fingerabdruck eines Autos: Keine zwei Fahrzeuge weltweit tragen dieselbe VIN — deshalb ist sie das zuverlässigste Mittel, um einen Pkw, Pick-up oder SUV eindeutig zu identifizieren.

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17
Zeichen hat jede moderne VIN
1981
genormt durch FMVSS 115
I O Q
die drei nie genutzten Buchstaben
Kostenlos
Decodierung und Vorschau

Kurzantwort

Was ist eine VIN?
Die VIN ist die Vehicle Identification Number — im Deutschen Fahrzeug-Identifizierungsnummer oder schlicht Fahrgestellnummer. Sie besteht aus 17 Zeichen und wird vom Hersteller an jeden Pkw, Pick-up, SUV, Van und jedes Motorrad vergeben. Seit 1981 folgt sie einem von der NHTSA genormten Format (FMVSS 115), abgestimmt auf ISO 3779. Sie kombiniert Buchstaben und Ziffern, verzichtet dabei aber immer auf I, O und Q — und bezeichnet ein einziges Fahrzeug über dessen gesamte Lebensdauer.
Wofür wird eine VIN verwendet?
Die VIN identifiziert ein einzelnes Fahrzeug eindeutig und macht seinen Weg nachvollziehbar. Die DMV-Behörden nutzen sie für Zulassung und Titel, Versicherer für Beitragsberechnung und Policen, Hersteller für Rückrufe nach VIN-Bereich und Historiendienste für die Zusammenstellung von Unfall-, Tacho- und Halterdaten. Auch die Polizei arbeitet mit ihr, um gestohlene oder wiedergefundene Fahrzeuge zuzuordnen.
Ist „VIN-Nummer“ doppelt gemoppelt?
Streng genommen ja. Das N in VIN steht bereits für „Number“, „VIN-Nummer“ heißt also wörtlich „Fahrzeug-Identifizierungsnummer-Nummer“ — vergleichbar mit „PIN-Nummer“. Die Formulierung ist trotzdem so verbreitet, dass VIN, VIN-Nummer, FIN und Fahrgestellnummer im Alltag dasselbe meinen: den 17-stelligen Fahrzeugcode.

Wofür steht VIN?

VIN ist die englische Abkürzung für Vehicle Identification Number (Fahrzeug-Identifizierungsnummer). Im Alltag hört man oft „VIN-Nummer“, was streng genommen doppelt gemoppelt ist — die Nummer steckt ja schon im Kürzel. Verbreitet ist die Formulierung trotzdem, und gemeint ist in beiden Fällen derselbe 17-stellige Code. Im deutschen Sprachraum sind außerdem Fahrgestellnummer und FIN gebräuchlich.

Kurze Geschichte der VIN

Vor der Normung kochte jeder Hersteller sein eigenes Süppchen: Die Nummernsysteme unterschieden sich in Länge und Aufbau. Für Behörden, Versicherer und Polizei war es entsprechend mühsam, ein Fahrzeug über Bundesstaatsgrenzen oder Halterwechsel hinweg zu verfolgen.

Ab 1954 verlangten die USA zwar, dass Hersteller Seriennummern einprägen — ein einheitliches Format gab es aber nicht. Der moderne 17-stellige Standard kam 1981 von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA über den Federal Motor Vehicle Safety Standard No. 115. Abgestimmt auf ISO 3779 und ISO 3780, entstand damit ein weltweit anerkanntes Format, an das sich jeder Autobauer halten muss.

Seit 1981 trägt jeder in den USA verkaufte Pkw, Pick-up, SUV, Van und jedes Motorrad eine VIN in genau diesem Format. Das System stellt sicher, dass jedes irgendwo auf der Welt gebaute Fahrzeug über seine gesamte Lebensdauer eindeutig identifizierbar bleibt.

Wie ist eine VIN aufgebaut?

Eine VIN besteht aus 17 Zeichen — Großbuchstaben und Ziffern. Die Buchstaben I, O und Q sind ausgeschlossen, weil sie mit den Ziffern 1 und 0 verwechselt werden könnten. Die Nummer gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. Stellen 1-3:

    World Manufacturer Identifier (WMI)

    — nennt Land, Hersteller und Fahrzeugtyp.

  2. Stellen 4-8:

    Vehicle Descriptor Section (VDS)

    — kodiert Karosserieform, Motor, Modell und Serie.

  3. Stellen 9-17:

    Vehicle Identifier Section (VIS)

    — enthält Prüfziffer, Modelljahr, Montagewerk und laufende Produktionsnummer.

Eine Aufschlüsselung Stelle für Stelle finden Sie in unserem Ratgeber So lesen Sie eine VIN.

Wo die VIN am Fahrzeug steht

Hersteller bringen die VIN an mehreren Stellen am Fahrzeug an. Diese Mehrfachkennzeichnung hilft der Polizei, die Identität eines Fahrzeugs auch dann zu bestätigen, wenn ein Schild beschädigt oder manipuliert wurde.

Armaturenbrett (Fahrerseite)

Schauen Sie von außen durch die Windschutzscheibe dorthin, wo das Armaturenbrett auf das Glas trifft. Das ist die häufigste Position — und die einzige, die sich ablesen lässt, ohne das Fahrzeug zu öffnen.

Türholm der Fahrerseite

Öffnen Sie die Fahrertür und prüfen Sie den Aufkleber am Türrahmen. Dort stehen außerdem der vorgeschriebene Reifendruck und das Produktionsdatum.

Zulassung und Titel

Sowohl die Zulassungsbescheinigung des Bundesstaats als auch der Fahrzeugtitel führen die VIN. Besonders praktisch, wenn Sie nicht am Fahrzeug selbst nachsehen können.

Versicherungsunterlagen

Versicherungskarte und Police nennen die VIN jedes versicherten Fahrzeugs.

Motorblock

Die meisten Hersteller prägen die VIN zusätzlich in den Motorblock. Die Polizei nutzt das, um Fahrzeuge mit ausgetauschtem Armaturenbrett zu identifizieren.

Unter dem Reserverad

Manche Hersteller platzieren ein VIN-Schild im Kofferraum unter dem Reserverad — ein weiterer Vergleichspunkt.

Nur eine dieser Positionen schreibt das US-Recht vor — der Rest geht auf Diebstahlkennzeichnung oder Gewohnheit der Hersteller zurück. Unsere Seite Wo steht die VIN am Auto geht alle zehn Stellen durch, nennt die zugrunde liegenden Vorschriften und behandelt auch Motorräder, Anhänger und Wohnmobile.

Über eine VIN zu lesen ist etwas anderes, als eine zu lesen

Geben Sie die Nummer ein — die Decodierung sagt Ihnen, was tatsächlich dahintersteckt.

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Warum die VIN so wichtig ist

Die VIN ist das Rückgrat der gesamten Fahrzeugverfolgung: Jede Titelübertragung, jeder Versicherungsfall, jeder Rückruf, jeder Unfallbericht und jeder Werkstatteintrag hängt an ihr. Das macht sie in mehreren Situationen unverzichtbar.

Gebrauchtwagenkauf

Eine VIN-Abfrage vor dem Kauf gehört zu den wichtigsten Schritten überhaupt. Der Bericht legt die Vorgeschichte offen — Vorbesitzer, Unfalleinträge, Titelstatus, Tachostände und offene Rückrufe. Ohne diese Informationen zahlen Käufer schnell zu viel oder übernehmen versteckte Schäden.

Sicherheitsrückrufe

Hersteller sprechen Rückrufe anhand von VIN-Bereichen aus. Ein Abgleich Ihrer Nummer mit der Rückrufdatenbank der NHTSA zeigt, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist. Das ist entscheidend, denn Rückrufarbeiten sind beim Vertragshändler immer kostenlos — man muss allerdings wissen, dass der Rückruf existiert.

Versicherung und Zulassung

Versicherer berechnen Beiträge auf Basis der VIN: Sie verrät das exakte Modell, die Sicherheitsausstattung und die verbaute Technik — alles Faktoren, die den Preis bestimmen. Die DMV-Behörden der Bundesstaaten nutzen die Nummer für Zulassung und Titelübertragungen. Eine korrekte VIN sorgt dafür, dass Ihr Fahrzeug sauber dokumentiert ist.

Diebstahlschutz und Wiederbeschaffung

Die Polizei identifiziert gestohlene Fahrzeuge über die VIN. Weil sie an mehreren Stellen angebracht ist, können Diebe kaum alle Kennzeichnungen verändern. Taucht ein Fahrzeug wieder auf, vergleichen die Beamten die VIN-Schilder an den verschiedenen Positionen. Das National Motor Vehicle Title Information System (NMVTIS) führt dafür eine zentrale Datenbank, die sich per VIN abfragen lässt.

Und Fahrzeuge von vor 1981?

Vor 1981 gebaute Fahrzeuge trugen Seriennummern, deren Länge und Aufbau sich von Hersteller zu Hersteller unterschieden. Diese alten Nummern umfassen 5 bis 13 Zeichen und folgen nicht der oben beschriebenen Struktur. Manche Abfragedienste unterstützen zwar auch ältere Fahrzeuge, die Datenlage bleibt aber deutlich dünner als bei Modellen ab 1981. Unser VIN-Decoder deckt alle Fahrzeuge ab Baujahr 1981 ab.

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer immer vor dem Kauf

Die kostenlose Vorschau zeigt Title Brands (US-Titel-Kennzeichnungen), Diebstahlstatus und offene Rückrufe in Sekunden und meldet, ob Unfall- und Tachodaten vorliegen. Die vollständige Historie kostet $14.99 — einmalig, ohne Abo.

Salvage-/Wasserschaden-TitelDiebstahl & RückrufeUnfalldaten gekennzeichnet

Häufige Fragen

Was ist eine VIN?

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Die VIN ist die Vehicle Identification Number — im Deutschen Fahrzeug-Identifizierungsnummer oder schlicht Fahrgestellnummer. Sie besteht aus 17 Zeichen und wird vom Hersteller an jeden Pkw, Pick-up, SUV, Van und jedes Motorrad vergeben. Seit 1981 folgt sie einem von der NHTSA genormten Format (FMVSS 115), abgestimmt auf ISO 3779. Sie kombiniert Buchstaben und Ziffern, verzichtet dabei aber immer auf I, O und Q — und bezeichnet ein einziges Fahrzeug über dessen gesamte Lebensdauer.

Wofür wird eine VIN verwendet?

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Die VIN identifiziert ein einzelnes Fahrzeug eindeutig und macht seinen Weg nachvollziehbar. Die DMV-Behörden nutzen sie für Zulassung und Titel, Versicherer für Beitragsberechnung und Policen, Hersteller für Rückrufe nach VIN-Bereich und Historiendienste für die Zusammenstellung von Unfall-, Tacho- und Halterdaten. Auch die Polizei arbeitet mit ihr, um gestohlene oder wiedergefundene Fahrzeuge zuzuordnen.

Ist „VIN-Nummer“ doppelt gemoppelt?

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Streng genommen ja. Das N in VIN steht bereits für „Number“, „VIN-Nummer“ heißt also wörtlich „Fahrzeug-Identifizierungsnummer-Nummer“ — vergleichbar mit „PIN-Nummer“. Die Formulierung ist trotzdem so verbreitet, dass VIN, VIN-Nummer, FIN und Fahrgestellnummer im Alltag dasselbe meinen: den 17-stelligen Fahrzeugcode.

Haben alle Fahrzeuge eine VIN?

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Nahezu alle. Jeder Pkw, Pick-up, SUV, Van und jedes Motorrad, das seit 1981 in den USA verkauft wurde, trägt die genormte 17-stellige VIN. Ältere Fahrzeuge besitzen ebenfalls eine identifizierende Seriennummer, allerdings in herstellereigenen Formaten mit etwa 5 bis 13 Zeichen. Manche Anhänger, Geländemaschinen und sehr alte Fahrzeuge nutzen wiederum ganz andere Kennzeichnungssysteme.

Ist die VIN dasselbe wie Kennzeichen oder Titelnummer?

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Nein. Die VIN vergibt der Hersteller ein für alle Mal; sie bleibt das ganze Fahrzeugleben lang unverändert. Das Kennzeichen stammt vom Bundesstaat und wechselt bei Umzug, Verlängerung oder Verkauf. Die Titelnummer wiederum ist ein Aktenzeichen, das bei jeder Neuausstellung des Titels ein anderes wird. Nur die VIN bleibt über Halter, Bundesstaaten und Jahrzehnte hinweg konstant.

Können zwei Autos dieselbe VIN haben?

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Zwei rechtmäßig gebaute Fahrzeuge teilen sich nie dieselbe VIN. Das 17-stellige Format kombiniert Herstellercodes, Modelljahr-Kennung und laufende Produktionsnummer genau deshalb, um weltweite Eindeutigkeit zu garantieren. Tauchen zwei Fahrzeuge mit identischer Nummer auf, handelt es sich fast sicher um einen Klon: Ein gestohlenes Auto bekommt die VIN eines legal zugelassenen Fahrzeugs übergestülpt. Doppelte VINs sind ein klares Betrugssignal.

Ist meine VIN vertraulich oder darf ich sie weitergeben?

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Die VIN ist nicht vertraulich. Sie ist am Armaturenbrett eingeprägt und bei jedem geparkten Fahrzeug durch die Scheibe ablesbar — sie an Käufer, Werkstätten oder Versicherer weiterzugeben, ist normal und notwendig. Ein Geheimnis wie eine Sozialversicherungsnummer ist sie nicht. Veröffentlichen Sie sie in Inseraten aber besser nicht zusammen mit vollem Namen und Adresse: Eine offen einsehbare VIN lässt sich für Klonbetrug missbrauchen.

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