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FIN / VIN prüfen

Fahrgestellnummer prüfen: kostenlos in drei Schritten

„Prüfen“ meint drei verschiedene Dinge: ob die Nummer echt ist, was in ihr steckt und was zu dem Fahrzeug gemeldet wurde. Die ersten beiden kosten nichts. Das dritte kann kein Anbieter aus der Nummer lesen — nur aus Meldungen. Hier ist der Ablauf, in dieser Reihenfolge.

FIN eingeben — Decodierung und Rückrufe kostenlos

Sie sehen sofort, was in der Nummer steckt und ob zu diesem Fahrzeug überhaupt Meldungen vorliegen. Bezahlt wird erst, wenn Sie die Vorgeschichte sehen wollen.

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Ohne Konto · Wir speichern nichts · €19,95 nur für den vollständigen Bericht

17
Zeichen, keine I/O/Q
Kostenlos
Echtheit + Decodierung
€19,95
Bericht, einmalig
§ 39 StVG
Halter: nur mit Rechtsanspruch

Kurzantwort

Wie prüfe ich eine Fahrgestellnummer kostenlos?
In drei Schritten: die 17 Zeichen vom Fahrzeug ablesen und mit dem Fahrzeugschein vergleichen, den Aufbau auf Plausibilität prüfen (keine I, O, Q; Herstellerkürzel passt zur Marke) und die Nummer decodieren — Hersteller, Modell, Motor und offene Rückrufe kosten nichts. Erst wer die Vorgeschichte sehen will, braucht einen Bericht.
Was verrät die FIN, was nicht?
Sie verrät, was das Auto ab Werk ist: Hersteller, Modellreihe, Werk, teils Motor und Ausstattung. Sie verrät nicht, was ihm seitdem passiert ist — Unfälle, Kilometerstände, Diebstahl, Vorbesitzer. Das steht nicht in der Nummer, sondern in Meldungen von Registern, Versicherungen und Werkstätten. Wer das anbietet, liest Meldungen aus, nicht die Nummer.
Kann ich über die FIN den Halter herausfinden?
Nein, nicht als Privatperson über eine Website. Halterdaten gibt die Zulassungsbehörde oder das Kraftfahrt-Bundesamt nach § 39 StVG nur heraus, wenn der Anfragende einen Rechtsanspruch darlegt — etwa nach einem Unfall. Ein Anbieter, der Halternamen zur FIN verspricht, verspricht etwas, das er in Deutschland nicht liefern darf.

Drei Prüfungen, die im Netz ständig vermischt werden

Wer „Fahrgestellnummer prüfen“ sucht, bekommt Prüfziffern-Rechner, Decoder und Historien-Berichte durcheinander angeboten — als wäre das eine Leistung in drei Preisstufen. Es sind drei verschiedene Fragen. Zwei davon beantwortet jeder für sich, kostenlos und in Minuten. Nur die dritte kostet Geld, und zwar aus einem Grund, der oft verschwiegen wird: Sie steht nicht in der Nummer.

1 · Echtheit und Plausibilität

Stimmt die Nummer am Fahrzeug mit der im Fahrzeugschein überein, hat sie 17 Zeichen ohne I, O und Q, und passt das Herstellerkürzel zur Marke? Das ist die Prüfung, die Klone und umgeschlagene Fahrzeuge entlarvt — und sie kostet nichts außer einen Blick.

2 · Decodierung

Was steckt in der Nummer: Hersteller, Modellreihe, Karosserie, Werk, Seriennummer, oft Motor und Ausstattung. Auch das ist kostenlos, weil der Aufbau nach ISO 3779 genormt ist und die Herstellerkürzel öffentlich sind.

3 · Vorgeschichte

Unfälle, Kilometerstände, Diebstahlmeldungen, frühere Zulassungen, bei US-Importen der Titelstatus. Nichts davon steht in der Nummer — es kommt aus Meldungen. Deshalb kann hier kein Anbieter mehr zeigen, als irgendwo gemeldet wurde, und deshalb kostet es Geld.

Schritt 1: Am Fahrzeug ablesen, mit dem Fahrzeugschein abgleichen

Die erste Prüfung findet nicht online statt. Lesen Sie die 17 Zeichen dort ab, wo sie am schwersten zu fälschen sind — eingeschlagen im Blech, im Motorraum oder unter dem Kofferraumboden — und vergleichen Sie sie mit Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Dann mit der Plakette an der B-Säule und der Nummer hinter der Windschutzscheibe. Alle müssen bis auf das letzte Zeichen übereinstimmen.

Eine Abweichung ist kein Tippfehler, den man großzügig übersieht. Sie ist das typische Merkmal eines geklonten oder „umgeschlagenen“ Fahrzeugs: ein gestohlener Wagen, der die Identität eines legal zugelassenen trägt. Wo die Nummer bei welchem Fahrzeugtyp sitzt, beschreibt unsere Anleitung zur Fahrgestellnummer im Fahrzeugschein Stelle für Stelle.

Schritt 2: Den Aufbau auf Plausibilität prüfen

Die 17 Stellen folgen weltweit derselben Norm, ISO 3779. Wer den Aufbau kennt, erkennt eine erfundene Nummer oft schon beim Lesen.

Aufbau einer Fahrgestellnummer nach ISO 3779: Stellen 1–3 Herstellerkennung, 4–9 Fahrzeugbeschreibung, 10–17 Seriennummer; Stelle 9 Prüfziffer nur in Nordamerika, Stelle 10 Modelljahr als Herstellerpraxis
Aufbau nach ISO 3779. Die Prüfziffer an Stelle 9 gilt nur in den USA und Kanada als Pflicht (FMVSS 115).

Stelle 1–3

WMI — Herstellerkennung

Das Länder- und Herstellerkürzel: W für Deutschland, gefolgt vom Herstellercode. Passt es nicht zur Marke auf dem Kühlergrill, ist die Prüfung hier schon zu Ende.

Stelle 4–9

VDS — Fahrzeugbeschreibung

Modellreihe, Karosserie, Motor, Sicherheitsausstattung — jeder Hersteller belegt diese sechs Stellen anders. Deutsche Hersteller füllen sie teils mit Z ("ZZZ") auf.

Stelle 9

Prüfziffer — nur in Nordamerika Pflicht

In den USA und Kanada ist Stelle 9 eine rechnerische Prüfziffer (FMVSS 115). Für ein europäisches Fahrzeug ist eine "falsche Prüfziffer" deshalb kein Fälschungsbeweis — viele Online-Prüfer verschweigen das.

Stelle 10

Modelljahr — Praxis, keine Pflicht

In Nordamerika steht hier der Modelljahrcode. Europäische Hersteller nutzen die Stelle oft ebenso, müssen es aber nicht. Das Baujahr belegt der Fahrzeugschein, nicht die FIN.

Stelle 11

Werk

Der Produktionsstandort. Bei Fahrzeugen, die in mehreren Werken gebaut wurden, ein Hinweis auf Herkunft und Ausstattungslinie.

Stelle 12–17

VIS — Seriennummer

Die laufende Nummer, in der Regel rein numerisch. Sie macht die FIN weltweit einmalig.

Der häufigste Irrtum bei dieser Prüfung: Ein Online-Rechner meldet „Prüfziffer ungültig“, und der Käufer hält das Auto für gefälscht. Die rechnerische Prüfziffer ist eine nordamerikanische Vorschrift. Ein in Wolfsburg oder Stuttgart gebautes Fahrzeug fällt bei diesem Rechner regelmäßig durch — und ist trotzdem echt. Verlassen Sie sich auf den Abgleich aus Schritt 1, nicht auf die Rechnung.

Schritt 3: Decodieren und Rückrufe abfragen — kostenlos

Jetzt erst lohnt sich das Eingabefeld. Die Decodierung liest aus der Nummer, was das Fahrzeug ab Werk ist: Hersteller, Modellreihe, Karosserie, Werk, in vielen Fällen Motor und Ausstattungslinie. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Inserat. Ein „2.0 TDI“, dessen FIN einen 1.6 ergibt, ist ein Gespräch mit dem Verkäufer wert — vor der Probefahrt.

Offene Rückrufaktionen prüfen Sie amtlich und kostenlos in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts; für Fahrzeuge mit EU-weiten Sicherheitsmeldungen zeigt unsere Vorschau zusätzlich die Safety-Gate-Einträge. Beides braucht keinen Bericht. Den vollständigen Decoder mit allen Feldern finden Sie unter Fahrgestellnummer-Decoder; welche Ausstattung die Nummer verrät, unter Ausstattung über FIN.

Erst decodieren, dann entscheiden

Die Vorschau zeigt kostenlos, was in der Nummer steckt — und ob zu diesem Fahrzeug überhaupt Meldungen vorliegen. Ohne Daten kein Bericht, ohne Bericht keine Rechnung.

Mehrere Fahrzeuge?Eine VIN-Liste einfügen oder ablegen

100 % sicherSofort-ErgebnisseBeispielbericht ansehen

Was kostenlos ist — und was nur ein Bericht zeigt

Die Grenze verläuft nicht zwischen „einfach“ und „ausführlich“, sondern zwischen dem, was in der Nummer steht, und dem, was zu dem Fahrzeug gemeldet wurde.

PrüfungKostenlos?Woher
Abgleich Fahrzeug ↔ Fahrzeugschein JaSichtprüfung, Feld E im Fahrzeugschein
Aufbau und Plausibilität (ISO 3779) Ja17 Zeichen, keine I/O/Q, WMI passt zur Marke
Hersteller, Modell, Werk, Motor Jakostenlose Decodierung
Offene Rückrufe JaRückrufdatenbank des KBA, EU Safety Gate
Liegen zu dieser FIN überhaupt Meldungen vor? Jaunsere Vorschau zeigt es vor dem Kauf
Schadens- und Unfallmeldungen Berichtnur aus Meldungen, im Bericht
Erfasste Kilometerstände BerichtTachomanipulation wird so sichtbar
Diebstahlprüfung, frühere Zulassungen Berichtim Bericht
US-Titelstatus (Salvage, Rebuilt, Flood) Berichtbei Importen, gestützt auf NMVTIS
Name des Halters Berichtgar nicht — § 39 StVG

Der Bericht kostet €19,95, einmalig und ohne Abo. Er zeigt, was zu diesem Fahrzeug gemeldet wurde — und nur das. Wurde nie etwas gemeldet, bleibt er dünn; das ist dann eine gute Nachricht über das Auto, keine schlechte über den Bericht. Deshalb steht die Vorschau davor: Sie sehen, ob Daten vorliegen, bevor Sie zahlen. Was der Bericht bei Import-Fahrzeugen im Einzelnen leistet, beschreibt Fahrzeughistorie prüfen.

Sechs Warnsignale bei der Prüfung

Jedes einzelne rechtfertigt, den Kauf zu verschieben, bis es geklärt ist. Das erste rechtfertigt, ihn abzusagen.

  • Die Nummer am Fahrzeug weicht auch nur in einem Zeichen von der im Fahrzeugschein ab
  • Die Plakette im Motorraum sitzt auf frischen Nieten oder Klebstoff, die Schlagzahlen sind ungleichmäßig tief
  • Das Herstellerkürzel an den Stellen 1–3 passt nicht zur Marke oder zum Produktionsland
  • Die Nummer enthält ein I, ein O oder ein Q — diese Zeichen sind nach ISO 3779 ausgeschlossen
  • Der Verkäufer nennt die FIN nicht vorab oder schickt nur einen Ausschnitt des Fahrzeugscheins
  • Die Decodierung ergibt eine andere Modellreihe oder einen anderen Motor als inseriert

Warum keine Website den Halter zur FIN nennt

Halterdaten liegen im Zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts und bei den Zulassungsbehörden. § 39 StVG regelt, wer sie bekommt: Wer unter Angabe des Kennzeichens oder der Fahrzeug-Identifizierungsnummer darlegt, dass er die Daten zur Geltendmachung, Sicherung oder Abwehr von Rechtsansprüchen im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr benötigt — die „einfache Registerauskunft“. Ein Kaufinteresse ist kein solcher Anspruch.

Deshalb nennt ein seriöser Bericht die Anzahl früherer Zulassungen und teils die Länder, aber keinen Namen und keine Anschrift. Wer Ihnen zur FIN einen Halter verspricht, verspricht etwas, das er in Deutschland nicht liefern darf. Was in einer Halterabfrage tatsächlich möglich ist, erklärt Kfz-Halter ermitteln.

Wann sich der dritte Schritt lohnt — und wann kaum

Ob ein Bericht etwas zeigt, hängt weniger vom Anbieter ab als von der Herkunft des Fahrzeugs. Drei Fälle, drei sehr verschiedene Trefferquoten.

Deutsches Fahrzeug aus erster Hand

Scheckheft, HU-Berichte und Zulassungspapiere decken fast alles ab. Die FIN-Prüfung dient hier vor allem der Echtheit — der Bericht bleibt oft dünn, und das ist eine gute Nachricht.

Fahrzeug mit Stationen in mehreren EU-Ländern

Jede Zulassung, jeder gemeldete Schaden hinterlässt Spuren in einem anderen Register. Hier zeigt ein Bericht am ehesten etwas, das kein deutsches Papier enthält.

US- oder Kanada-Import

Der wertvollste Fall: Salvage-, Rebuilt- und Flood-Titel, Auktionsdurchläufe und Kilometerstände aus der US-Bundesdatenbank NMVTIS sind nie in ein deutsches Register gelangt. Genau dafür ist unser Bericht gebaut.

Quellen

Norm, Gesetz und amtliche Datenbank — die drei Dinge, die jede FIN-Prüfung unabhängig von einem Anbieter tragen.

Weiterlesen

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer immer vor dem Kauf

Die kostenlose Vorschau zeigt Title Brands (US-Titel-Kennzeichnungen), Diebstahlstatus und offene Rückrufe in Sekunden und meldet, ob Unfall- und Tachodaten vorliegen. Die vollständige Historie kostet 19,95 € — einmalig, ohne Abo.

Salvage-/Wasserschaden-TitelDiebstahl & RückrufeUnfalldaten gekennzeichnet

Fahrgestellnummer prüfen — häufige Fragen

Ist die Prüfung der Fahrgestellnummer wirklich kostenlos?

Der Abgleich mit dem Fahrzeugschein, die Plausibilitätsprüfung des Aufbaus, die Decodierung von Hersteller, Modell, Werk und Motor sowie die Rückrufabfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt kosten nichts. Geld kostet nur die Vorgeschichte — gemeldete Schäden, Kilometerstände, Diebstahl, Titelstatus —, weil sie nicht in der Nummer steckt, sondern aus Meldungen zusammengetragen wird.

Die Prüfziffer meiner FIN "stimmt nicht" — ist das Auto gefälscht?

Nicht zwingend. Die rechnerische Prüfziffer an Stelle 9 ist nur in den USA und Kanada vorgeschrieben. Europäische Hersteller belegen diese Stelle anders, weshalb ein Prüfziffern-Rechner bei einem deutschen Fahrzeug regelmäßig "ungültig" meldet, ohne dass etwas falsch wäre. Entscheidend ist der Abgleich zwischen Fahrzeug und Papier, nicht die Rechnung.

Wo lese ich die Fahrgestellnummer am sichersten ab?

Am Fahrzeug selbst — eingeschlagen im Motorraum oder unter dem Kofferraumboden, auf der Plakette an der B-Säule und meist hinter der Windschutzscheibe — und dann im Fahrzeugschein, Feld E. Beide müssen exakt übereinstimmen. Wo genau die Nummer bei welchem Fahrzeugtyp sitzt, steht auf unserer Seite zur Fahrgestellnummer im Fahrzeugschein.

Kann ich mit der FIN den Vorbesitzer oder Halter ermitteln?

Nicht über eine Website. Nach § 39 StVG übermitteln Zulassungsbehörde und Kraftfahrt-Bundesamt Halterdaten nur, wenn der Anfragende einen Rechtsanspruch darlegt — etwa Ansprüche aus einem Unfall. Ein Bericht zeigt die Anzahl früherer Zulassungen und teils die Länder, aber keine Namen.

Was zeigt ein Bericht, das die kostenlose Prüfung nicht zeigt?

Alles, was zu diesem Fahrzeug gemeldet wurde: Schadens- und Unfallereignisse, erfasste Kilometerstände, Diebstahlprüfung, frühere Zulassungen, Marktwert — und bei importierten Fahrzeugen den US-Titelstatus aus NMVTIS. Wurde zu einem Fahrzeug nie etwas gemeldet, bleibt auch der Bericht dünn; deshalb zeigt unsere Vorschau vor dem Kauf, ob Daten vorliegen.

Reicht die FIN-Prüfung, oder brauche ich trotzdem eine Besichtigung?

Sie brauchen beides. Kein Datenbericht sieht Rost, hört den Motor oder erkennt eine privat und ohne Versicherung reparierte Front. Die FIN-Prüfung schließt die Lücke, die eine Besichtigung nicht schließen kann — die Vergangenheit —, ersetzt aber nicht den Blick unter das Auto oder die Untersuchung durch eine Prüforganisation.

Was kostet der Bericht bei euch?

In Europa €19,95 als Einmalzahlung ohne Abo; wer mehrere Fahrzeuge prüft, zahlt im 5er-Paket €14,59 je Bericht. Die Vorschau davor ist kostenlos und zeigt, ob zu dieser Fahrgestellnummer überhaupt Meldungen vorliegen.

Kostenlose Vorschau · Einmalzahlung · Kein Abo

Die Nummer prüfen, bevor Sie das Auto prüfen.

Decodierung und Rückrufe kostenlos. Der vollständige Bericht mit der Vorgeschichte kostet €19,95 — einmalig, ohne Abo, sofort.

Mehrere Fahrzeuge?Eine VIN-Liste einfügen oder ablegen

100 % sicherSofort-ErgebnisseBeispielbericht ansehen

Keine automatische Verlängerung · Keine versteckten Kosten