CarCheckerVIN
Nach Marke
PreiseBewertungen
Feld G — inklusive 75 kg Fahrer

Leergewicht im Fahrzeugschein: Feld G richtig lesen

Das Leergewicht steht in Feld G — aber es ist nicht das Gewicht des leeren Autos. Amtlich heißt es „Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs“, und darin stecken bereits Betriebsflüssigkeiten, ein weitgehend voller Tank und pauschal 75 Kilogramm Fahrer. Wer das übersieht, rechnet sich die Zuladung zu großzügig.

Gewichte geklärt — was ist mit der Vorgeschichte?

Die Massen sagen, was das Auto tragen darf. Was es erlebt hat, hängt an der FIN aus Feld E.

100 % sicherSofort-ErgebnisseBeispielbericht ansehen

256-Bit-Verschlüsselung · Ohne Konto · Wir speichern nichts

Feld G
Leermasse
F.1 / F.2
Gesamtmasse
Kostenlos
Vorschau
NMVTIS
US-Bundesdaten

Kurzantwort

Wo steht das Leergewicht im Fahrzeugschein?
In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die Leermasse im Feld G. Offiziell heißt sie „Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs“ — und genau darin steckt der Haken: Dieser Wert ist nicht das leere Auto.
Was ist in der Leermasse schon enthalten?
Die Masse in fahrbereitem Zustand enthält bereits einen Fahrer mit 75 kg sowie Betriebsflüssigkeiten und einen weitgehend gefüllten Kraftstofftank. Wer glaubt, es handle sich um das Trockengewicht, rechnet sich die Zuladung um rund 75 kg zu großzügig.
Wie berechne ich die Zuladung?
Ziehen Sie die Leermasse aus Feld G von der zulässigen Gesamtmasse ab. Maßgeblich ist dabei F.2, die zulässige Gesamtmasse im Zulassungsstaat — steht dort nichts, gilt F.1. Weil der Fahrer in G bereits mitgerechnet ist, bleibt das Ergebnis für Beifahrer, Gepäck und Ausbauten.

Drei Felder, drei verschiedene Gewichte

Im Fahrzeugschein stehen gleich mehrere Massen, und sie meinen Unterschiedliches. Wer sie durcheinanderbringt, kommt bei der Zuladung auf Werte, die im Zweifel auf der Waage nicht halten. Diese drei sollten Sie auseinanderhalten können.

G — Masse in fahrbereitem Zustand

Das, was umgangssprachlich Leergewicht heißt. Enthalten sind Betriebsflüssigkeiten, ein weitgehend voller Tank und pauschal 75 kg Fahrer. Ab Werk montierte Sonderausstattung erhöht diesen Wert.

F.1 — technisch zulässige Gesamtmasse

Was das Fahrzeug konstruktiv tragen darf. Diese Zahl kommt vom Hersteller und beschreibt die technische Obergrenze, unabhängig davon, wie das Auto zugelassen wurde.

F.2 — zulässige Gesamtmasse im Zulassungsstaat

Der für Deutschland maßgebliche Wert. Er kann unter F.1 liegen, etwa wenn ein Fahrzeug bewusst leichter zugelassen wurde. Steht hier eine Zahl, ist sie die Grenze, die auf der Waage zählt.

Die Lasten, die ein Anhänger mitbringt, stehen woanders — in den Feldern O.1 und O.2 sowie in Feld 13. Die erklärt die Seite Anhängelast und Stützlast.

Der 75-Kilo-Irrtum

Fast jeder liest Feld G als „so viel wiegt mein Auto, wenn nichts drin ist“. Das stimmt nicht. Der europäische Begriff lautet Masse in fahrbereitem Zustand, und fahrbereit heißt: mit Betriebsflüssigkeiten, mit weitgehend gefülltem Tank und mit einem Fahrer, für den pauschal 75 Kilogramm angesetzt werden.

Das hat eine angenehme und eine unangenehme Seite. Angenehm: Wenn Sie die Zuladung als Differenz aus zulässiger Gesamtmasse und Feld G berechnen, müssen Sie sich selbst nicht mehr dazurechnen — Sie sind schon drin. Unangenehm: Wer das Trockengewicht aus einem Prospekt nimmt und damit rechnet, hat rund 75 Kilogramm zu viel Spielraum angenommen und fährt womöglich überladen, ohne es zu ahnen.

Zuladung berechnen

Die Rechnung ist eine einzige Subtraktion. Entscheidend ist nur, dass Sie den richtigen Wert für die Gesamtmasse nehmen.

Zuladung
F.2 (ersatzweise F.1) − G
Bereits in G enthalten
Fahrer 75 kg + Betriebsflüssigkeiten + Tankfüllung
Nicht in G enthalten
Beifahrer, Mitfahrer, Gepäck, Dachlast, nachgerüstete Anbauten
Maßgeblich bei Kontrolle
F.2, sofern eingetragen — sonst F.1

Die Gewichte stimmen. Und die Geschichte?

Ein sauberer Eintrag in G und F.2 sagt nichts über Unfälle, Tachostände oder eine Vorgeschichte im Ausland. Das steht hinter der FIN.

100 % sicherSofort-ErgebnisseBeispielbericht ansehen

Was in der Praxis daran hängt

Die Massen wirken wie eine technische Randnotiz, bis sie plötzlich relevant werden — beim Beladen, beim Ausbau oder in einer Kontrolle.

Nachrüstungen zählen gegen die Zuladung

Anhängerkupplung, Dachträger, Standheizung oder ein schwerer Ausbau im Kofferraum erhöhen das tatsächliche Leergewicht, ohne dass Feld G angepasst wird. Was Sie fest verbauen, geht von der nutzbaren Zuladung ab.

Der Fahrer ist nur einmal drin

In G steckt genau eine Person mit 75 kg. Jede weitere Person zählt voll gegen die Zuladung — und reale Menschen wiegen oft mehr als die Pauschale. Bei voll besetztem Auto wird das schnell relevant.

Überladung ist kein Kavaliersdelikt

Wer die zulässige Gesamtmasse überschreitet, riskiert ein Bußgeld und im Schadensfall Diskussionen mit der Versicherung. Bremsweg und Fahrverhalten ändern sich messbar, lange bevor man es spürt.

Das Gewicht beeinflusst die Steuer nicht direkt

Bei Pkw richtet sich die Kfz-Steuer nach Hubraum und Emissionen, nicht nach der Masse. Bei leichten Nutzfahrzeugen dagegen wird nach zulässiger Gesamtmasse besteuert — ein Unterschied, der beim Kauf zählt.

Vier Blicke ins Papier

So kommen Sie von Feld G zur echten Zuladung

Erst die richtigen Felder finden, dann subtrahieren, dann prüfen, was seit der Zulassung dazugekommen ist. Und weil das Papier nur die Technik beschreibt, lohnt zum Schluss der Blick auf die Vorgeschichte.

  1. 1Feld G ablesenDie Masse in fahrbereitem Zustand — mit Fahrer und Tankfüllung bereits enthalten.
  2. 2F.2 prüfen, sonst F.1Maßgeblich ist die zulässige Gesamtmasse im Zulassungsstaat. Fehlt sie, gilt der technische Wert.
  3. 3Differenz bildenGesamtmasse minus Leermasse ergibt die Zuladung für Mitfahrer, Gepäck und Ausbauten.
  4. 4Historie über die FIN prüfenWas das Auto tragen darf, steht im Papier. Was es erlebt hat, steht hinter der Nummer in Feld E.

Warnsignale rund um die Gewichtsangaben

Keines dieser Signale beweist für sich allein etwas. Jedes ist ein Grund nachzufragen, bevor Sie sich festlegen.

  • Das Fahrzeug wirkt deutlich schwerer ausgebaut, als es die Leermasse in Feld G vermuten lässt
  • Ein Wohnmobil- oder Transporterausbau ist nachgerüstet, ohne dass die Massen angepasst wurden
  • F.1 und F.2 weichen stark voneinander ab, ohne dass der Verkäufer den Grund kennt
  • Feld 22 enthält Auflagen zu Gewicht oder Auflastung, die niemand erklären kann
  • Eine Auflastung wird beworben, findet sich aber in keinem Feld des Papiers wieder
  • Die Angaben im Inserat zur Zuladung passen nicht zu der Differenz aus F.2 und G
  • Am Fahrzeug sind schwere Anbauten montiert, die im Papier nicht auftauchen

Besonders relevant wird das bei ausgebauten Transportern und Wohnmobilen: Dort ist die verbleibende Zuladung oft erstaunlich klein, und ein nachgerüsteter Ausbau kann sie fast vollständig aufbrauchen — ohne dass sich im Papier etwas ändert.

Woher die Angaben stammen

Sowohl die Feldcodes als auch die Definition der Masse in fahrbereitem Zustand sind rechtlich festgeschrieben. Die Links führen zum Originaltext.

Weiter im Fahrzeugschein

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer immer vor dem Kauf

Die kostenlose Vorschau zeigt Title Brands (US-Titel-Kennzeichnungen), Diebstahlstatus und offene Rückrufe in Sekunden und meldet, ob Unfall- und Tachodaten vorliegen. Die vollständige Historie kostet $14.99 — einmalig, ohne Abo.

Salvage-/Wasserschaden-TitelDiebstahl & RückrufeUnfalldaten gekennzeichnet

Leergewicht im Fahrzeugschein — häufige Fragen

In welchem Feld steht das Leergewicht?

Im Feld G der Zulassungsbescheinigung Teil I. Die amtliche Bezeichnung lautet Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs, im Alltag spricht man von Leermasse oder Leergewicht. Der Code G ist europaweit harmonisiert, steht also in jedem EU-Zulassungspapier für dieselbe Angabe.

Ist das Leergewicht in Feld G das Gewicht des leeren Autos?

Nein, und das ist der häufigste Irrtum. Die Masse in fahrbereitem Zustand enthält bereits Betriebsflüssigkeiten, einen weitgehend gefüllten Kraftstofftank und pauschal 75 kg für den Fahrer. Wer diesen Wert für das nackte Fahrzeug hält, verrechnet sich bei der Zuladung um rund 75 Kilogramm.

Was ist der Unterschied zwischen F.1 und F.2?

F.1 nennt die technisch zulässige Gesamtmasse, also das, was das Fahrzeug konstruktiv tragen darf. F.2 nennt die zulässige Gesamtmasse im Zulassungsstaat, also den in Deutschland maßgeblichen Wert. Beide können identisch sein; steht in F.2 eine kleinere Zahl, ist diese die Grenze, die bei einer Kontrolle zählt.

Wie berechne ich die Zuladung meines Autos?

Ziehen Sie den Wert aus Feld G von der zulässigen Gesamtmasse ab — vorrangig von F.2, ersatzweise von F.1. Das Ergebnis ist die Masse, die Sie zusätzlich laden dürfen. Weil der Fahrer in G schon enthalten ist, bleibt dieser Betrag vollständig für Mitfahrer, Gepäck und Ausbauten.

Zählt eine Anhängerkupplung gegen die Zuladung?

Ja. Alles, was Sie fest am oder im Fahrzeug nachrüsten — Anhängerkupplung, Dachträger, Standheizung, ein Ausbau im Laderaum — erhöht das reale Leergewicht, ohne dass Feld G neu eingetragen wird. Die nutzbare Zuladung schrumpft entsprechend, auch wenn das Papier unverändert bleibt.

Sagt das Leergewicht etwas über den Zustand des Autos?

Nein. Die Massen beschreiben, was das Fahrzeug ab Werk wiegt und tragen darf — nicht, was ihm widerfahren ist. Unfallschäden, ein Totalschaden in der Vorgeschichte, Tachomanipulation oder eine Diebstahlmeldung hängen an der Fahrgestellnummer in Feld E und lassen sich nur darüber prüfen.

Kostenlose Vorschau · Voller Bericht ohne Abo

Gewichte geklärt. Jetzt die Historie prüfen.

Mit der FIN aus Feld E rufen Sie Marke, Modell und Baujahr ab — und bei einem Import die US-Vergangenheit mit Salvage, Wasserschaden und Tachoständen, auf NMVTIS gestützt. Ein Bericht, kein Abo.

100 % sicherSofort-ErgebnisseBeispielbericht ansehen

Erst die Vorschau · Einmalzahlung · Sofortige Zustellung