Leasing-vs-Kauf-Rechner
Vergleichen Sie die echten Gesamtkosten von Leasing und Kauf desselben Fahrzeugs direkt nebeneinander: Monatsrate, tatsächlicher Geldabfluss, Restwertanteil am Laufzeitende und der klare Nettovorteil über 3–7 Jahre. Money-Factor-Berechnung, Mehrkilometer, Gebühren und Steuern sind eingerechnet.
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Fahrzeug & gemeinsame Angaben
Listenpreis des Herstellers — bestimmt den Leasing-Restwert
Verkaufspreis nach Rabatten (beim Leasing die Cap Cost)
Bargeld vorab, in beiden Szenarien
Wird in beiden Fällen gutgeschrieben
Bundesstaat + Kommune zusammengerechnet
Leasing und Kauf werden über diesen Zeitraum verglichen
Angaben zum Leasing
≈ APR ÷ 24
% des MSRP, die am Leasingende übrig sind
Gebühr der Bank zu Leasingbeginn
Fällig am Ende, wenn Sie nicht kaufen oder neu leasen
Mehrmeilen kosten $0.25/Meile
Angaben zum Kauf
Aus der Vorabzusage von Bank oder Credit Union
Darf über den Vergleichszeitraum hinausreichen
Geschätzter Wiederverkaufswert am Laufzeitende
Wir rechnen damit, dass das Auto nach 36 Monaten noch 70% des verhandelten Preises hält — daraus entsteht Ihr Eigenkapital (Wiederverkaufswert − Restschuld).
Leasing vs. Kauf: Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Leasing | Kauf |
|---|---|---|
| Monatsrate | Niedriger (Sie zahlen nur den Wertverlust) | Höher (Sie zahlen das ganze Fahrzeug) |
| Gesamtkosten über 3 Jahre | Weniger Geldabfluss | Mehr Geldabfluss, dafür Vermögenswert |
| Vermögenswert am Ende | $0 — Rückgabe des Fahrzeugs | Fahrzeug mit Wiederverkaufswert |
| Kilometerlimit | 10k–15k/Jahr; ~$0.25/Meile darüber | Unbegrenzt |
| Umbauten erlaubt | In der Regel nein | Ja — es gehört Ihnen |
| Nachbelastung für Gebrauchsspuren | Ja, bei Rückgabe | Keine |
| Kosten für vorzeitigen Ausstieg | Empfindlich (Tausende) | Jederzeit verkaufen oder eintauschen |
| Ideal für | Alle 3 Jahre ein neues Auto, wenig Kilometer | Langzeithalter, viele Kilometer |
Wann sich Leasing lohnt
- Sie fahren weniger als 12.000 Meilen im Jahr — Kilometerlimit und Mehrkilometer-Aufschläge sind der häufigste Grund, warum Leasing teuer wird. Unter 12k/Jahr bleiben Sie klar im Rahmen.
- Sie wollen alle 2–3 Jahre ein neues Auto — Wer ohnehin oft wechselt, umgeht per Leasing den steilen Wertverlust und den Aufwand des Wiederverkaufs.
- Sie können die Rate als Betriebsausgabe absetzen — Selbstständige und Unternehmen können die Leasingrate oft vollständig steuerlich geltend machen — das verschiebt die Rechnung deutlich zugunsten von Leasing.
- Sie wollen ein Premiumauto für weniger im Monat — Premiummarken haben hohe Restwerte (oft über 60 %), wodurch die Leasingrate spürbar unter der Finanzierungsrate desselben Fahrzeugs liegt.
- Sie bauen nichts um — Wenn Ihnen der Serienzustand genügt, verzichten Sie auf den Hauptvorteil des Eigentums und zahlen dafür schlicht weniger im Monat.
Wann sich der Kauf lohnt
- Sie fahren mehr als 15.000 Meilen im Jahr — Mehrkilometer können beim Leasing über drei Jahre leicht mehr als $4,000 kosten. Als Eigentümer entfällt das komplett.
- Sie behalten Autos 5 Jahre und länger — Ist der Kredit getilgt, bleiben nur noch Versicherung, Kraftstoff und Wartung. Ab Jahr 5 bis 10 zieht der Kauf finanziell massiv davon.
- Sie wollen frei um- und aufrüsten — Höherlegung, Leistungssteigerung, Folierung, Anhängerkupplung — beim Leasing ist all das tabu.
- Sie bauen einen Wert auf, den Sie später nutzen — Ein abbezahltes Auto ist ein Vermögenswert von $15–25k. Sie können es verkaufen, eintauschen oder weitergeben — beim Leasing bleibt davon nichts.
- Sie fahren unter harten Bedingungen — Nachbelastungen für Gebrauchsspuren (Bordsteinschäden, Innenraumschäden, Dellen) treffen bei der Leasingrückgabe hart. Als Eigentümer umgehen Sie das.
- Sie wollen langfristig planbare Kosten — Nach der Tilgung sinken die Monatskosten auf $200–$400 für Versicherung und Kraftstoff. Wer dauerhaft least, zahlt für immer $400+.
So funktioniert der Money Factor
Der Money Factor ist beim Leasing das Gegenstück zum APR (US-Effektivzins) — eine winzige Dezimalzahl, die den Zinsanteil Ihrer Rate abbildet. Zum Umrechnen multiplizieren Sie mit 2400:
APR = Money Factor × 2400
Beispiel: 0.00125 × 2400 = 3.0% APR
Der Zinsanteil wird in der Leasingformel so berechnet:
Zinsanteil/Monat = (Cap Cost + Restwert) × Money Factor
Hinweis: Händler dürfen den Money Factor aufschlagen — fragen Sie immer nach der ausgewiesenen „Buy Rate“ oder vergleichen Sie mit dem Autokredit-APR Ihrer Bank (geteilt durch 24), um überhöhte Zinsanteile zu erkennen.
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Häufige Fragen
- Ist Leasing oder Kauf günstiger?
- Betrachtet man nur ein einzelnes Dreijahresfenster, ist Leasing meist mit weniger Geldabfluss verbunden. Über 6 Jahre und mehr — also ein abbezahltes Auto weiterfahren statt einen zweiten Leasingvertrag zu starten — gewinnt der Kauf fast immer, weil Ihre Zahlungen enden, während der Leasingnehmer weiter Raten überweist.
- Wie wird eine Leasingrate berechnet?
- Leasingrate = Wertverlustanteil + Zinsanteil, anschließend versteuert. Wertverlust = (Cap Cost − Restwert) ÷ Laufzeit. Zinsanteil = (Cap Cost + Restwert) × Money Factor. Die Summe mal (1 + Steuersatz) ergibt die Rate inklusive Steuer. Unser Rechner erledigt das komplett.
- Was ist der Money Factor und wie rechne ich ihn in APR um?
- Der Money Factor ist beim Leasing das Gegenstück zum APR. Multiplizieren Sie ihn mit 2400: 0.00125 entspricht 3.0% APR. Händler schlagen den Money Factor mitunter zu ihren Gunsten auf — vergleichen Sie ihn deshalb immer mit dem Autokreditzins Ihrer Bank.
- Sollte ich beim Leasing eine Anzahlung leisten?
- In der Regel nein. Eine Anzahlung (Cap Cost Reduction) senkt zwar die Monatsrate, ist aber vollständig verloren, wenn das Auto einen Totalschaden erleidet — die GAP-Versicherung deckt nur die Restschuld des Leasingvertrags. Die meisten Fachleute empfehlen, außer der ersten Rate und der Abschlussgebühr nichts anzuzahlen.
- Wie hoch ist ein typischer Restwert nach 36 Monaten?
- 55 % des MSRP (US-Listenpreis) sind üblich. Einige Marken (Toyota, Honda, Subaru) liegen bei über 60 %. Premium- und schnell abwertende Modelle rutschen gelegentlich unter 50 %. Je höher der Restwert, desto niedriger die Rate.
- Kann ich Restwert oder Money Factor verhandeln?
- Den Restwert setzt die Bank fest, er ist nicht verhandelbar. Der Money Factor lässt sich manchmal auf die „Buy Rate“ des Herstellers zurückdrehen, wenn der Händler ihn aufgeschlagen hat. Fragen Sie vor der Unterschrift immer: Wie hoch ist die Buy Rate?
- Was passiert, wenn ich mehr Kilometer fahre als erlaubt?
- Der übliche Aufschlag liegt bei $0.25 pro Meile. 6.000 Meilen zu viel über einen Dreijahresvertrag kosten $1,500. Wer regelmäßig über 15k pro Jahr kommt, fährt mit dem Kauf fast immer günstiger als mit Mehrkilometern oder einem teureren Vielfahrer-Leasing.
- Kann ich mein Leasingfahrzeug am Ende kaufen?
- Ja — jeder Leasingvertrag enthält eine Kaufoption zum kalkulierten Restwert. Liegt der Marktwert darüber, kann sich das deutlich lohnen. Liegt er darunter, geben Sie das Auto einfach zurück.
- Berücksichtigt der Rechner die Opportunitätskosten der Anzahlung?
- Im erweiterten Bereich gibt es ein Feld für die erwartete Anlagerendite, mit dem sich Opportunitätskosten abbilden lassen. Der ausgewiesene Nettovorteil stützt sich bewusst auf den direkten Geldabfluss abzüglich des Fahrzeugwerts am Laufzeitende — das ist der greifbarste Vergleich.
- Lohnt sich Leasing für ein Unternehmen?
- Häufig ja: Unternehmen können Leasingraten als Betriebsausgabe absetzen, was die Rechnung nach Steuern erheblich verschiebt. Besprechen Sie mit Ihrer Steuerberatung, wie sich Section 179 und der Leasingabzug im konkreten Fall gegeneinander rechnen.
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