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Fahrzeugschein · Motorcode · Motorkennbuchstabe

Motorcode im Fahrzeugschein — es gibt kein Feld dafür. Hier steht er stattdessen.

Wer für Zahnriemen, Steuergerät oder Austauschmotor den Motorcode braucht, sucht ihn zuerst im Fahrzeugschein und findet ihn dort nicht. Das amtliche Muster der Zulassungsbescheinigung Teil I kennt zum Motor nur Hubraum, Leistung, Nenndrehzahl und Kraftstoff. Die Bezeichnung des Motors steht in Ziffer 21 der CoC-Papiere, auf dem Datenaufkleber des Herstellers und am Motor selbst. Bei Autos für den US-Markt gehört der Motortyp sogar zur Fahrgestellnummer.

FIN eingeben, Motordaten auslesen

Bei Fahrzeugen für den US-Markt zeigt der Decoder Bauart, Zylinderzahl, Hubraum, Leistung und Kraftstoff, bei europäischen FINs Hersteller, Land, Modelljahr und Werk. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Felder für den Motorcode im deutschen Fahrzeugschein
21
Ziffer der CoC-Papiere mit der Bezeichnung am Motor
4–8
FIN-Stellen, die bei US-Autos den Motortyp tragen
Zeile 3
des VW-Datenträgers: Motor- und Getriebekennbuchstaben

Kurzantwort

Wo steht der Motorcode im Fahrzeugschein?
Nirgends als eigenes Feld. Das Muster der Zulassungsbescheinigung Teil I in Anlage 6 der FZV nennt zum Motor nur P.1 (Hubraum), P.2/P.4 (Nennleistung und Nenndrehzahl) und P.3 (Kraftstoff). Die EU-Richtlinie 1999/37/EG erlaubt ein Feld P.5 „Motor-Identifizierungsnummer“, der deutsche Vordruck hat es nicht übernommen. Den Code finden Sie in Ziffer 21 der CoC-Papiere, auf dem Datenaufkleber oder am Motor.
Kann ich den Motorcode über die Fahrgestellnummer herausfinden?
Bei Autos für den US-Markt ja: Dort schreibt 49 CFR 565.15 vor, dass die Stellen 4–8 den Motortyp kodieren. Bei europäischen FINs ist das keine Pflicht; VW und Audi füllen die Stellen 4 bis 6 mit ZZZ. Dann hilft eine Markenwerkstatt mit der FIN weiter.
Welchen Motor hat mein Auto?
Der Fahrzeugschein grenzt ihn ein: Hubraum in P.1, Leistung in P.2, Kraftstoff in P.3. Eindeutig wird es erst mit dem Motorkennbuchstaben, denn Hubraum, Leistung und Kraftstoff können bei mehreren Motoren eines Herstellers übereinstimmen.
Motorcode finden

Vier Stellen, in dieser Reihenfolge

Von der Unterlage, die meist schon im Ordner liegt, bis zur Suche am Motor.

  1. 1CoC-Papiere, Ziffer 21Die Baumusterbezeichnung, wie sie am Motor angebracht ist. Ziffer 20 nennt den Motorhersteller.
  2. 2DatenaufkleberBei Volkswagen im Gepäckraum an der Reserveradmulde und im Serviceplan, mit Motor- und Getriebekennbuchstaben.
  3. 3Am MotorDie Kennzeichnung selbst. Nach einem Motortausch zählt sie, nicht das Papier.
  4. 4FIN bei US-AutosDer Motortyp steckt in den Stellen 4–8. Der Decoder liest Bauart, Hubraum und Leistung aus.

Warum der Fahrzeugschein keinen Motorcode nennt

Welche Felder die Zulassungsbescheinigung Teil I hat, legt nicht die Zulassungsstelle fest. Das Muster steht in Anlage 6 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, mit einer Liste „Definition der Felder“ auf der Rückseite. Zum Antrieb gibt es dort P.1 für den Hubraum, P.2/P.4 für Nennleistung und Nenndrehzahl und P.3 für Kraftstoff oder Energiequelle. Ein Feld für den Motorcode oder den Motorkennbuchstaben fehlt.

Die EU hätte Platz dafür gelassen. Richtlinie 1999/37/EG zählt unter den Angaben, die Teil I zusätzlich enthalten kann, ein Feld P.5 „Motor-Identifizierungsnummer“ auf. Pflicht ist es nicht, und Deutschland hat es nicht in den Vordruck übernommen.

Ratgeber, die den Code in D.2 oder 2.2 verorten, meinen etwas anderes. D.2 nennt Typ, Variante und Version aus der Typgenehmigung, 2.2 den Code dazu mit Prüfziffer, also die Typschlüsselnummer. Beides beschreibt die genehmigte Ausführung des Fahrzeugs. Teilekataloge grenzen damit ein, welche Motoren in Frage kommen; den Kennbuchstaben des eingebauten Motors ersetzt das nicht.

Was der Fahrzeugschein über den Motor verrät

Alle Felder der Zulassungsbescheinigung Teil I, die beim Bestimmen des Motors helfen, mit der Bezeichnung aus dem amtlichen Muster.

FeldBezeichnung laut FZV, Anlage 6Nutzen bei der Motorsuche
P.1Hubraum in cm³grenzt ein: welche Motoren den Hubraum haben
P.2/P.4Nennleistung in kW / Nenndrehzahl bei min⁻¹grenzt ein: Leistungsstufe des Motors
P.3Kraftstoffart oder Energiequellegrenzt ein: Benziner, Diesel, Elektro
(10)Code zu P.3derselbe Kraftstoff als Schlüsselzahl
D.2Typ/Variante/Versiongenehmigte Ausführung, kein Motorcode
(2.2)Code zu D.2 mit Prüfzifferdie TSN; Teilekataloge filtern damit

Quelle: Fahrzeug-Zulassungsverordnung, Anlage 6 (BGBl. 2023 I Nr. 199), Definition der Felder. Ein Feld für den Motorcode enthält die Liste nicht.

Wo der Motorcode stattdessen steht

Fünf Fundorte, was dort tatsächlich steht und worauf sich die Angabe stützt.

FundortWas dort stehtGrundlage
CoC, Ziffer 21„Baumusterbezeichnung gemäß Kennzeichnung am Motor“; Ziffer 20 nennt den Hersteller des MotorsVO (EU) 2020/683, Anhang VIII
Fahrzeugdatenträger (VW)Motor- und Getriebekennbuchstaben, Lacknummer, Innenausstattung, PR-NummernVW-Betriebsanleitungen
Am Motordie Kennzeichnung, auf die Ziffer 21 der CoC verweistVO (EU) 2020/683, Anhang VIII
FIN, US-FahrzeugMotortyp in den Stellen 4–8, Pflicht für Pkw, Lkw, Busse und Motorräder49 CFR 565.15
FIN, europäisches Fahrzeugkein Pflichtinhalt; VW und Audi füllen 4 bis 6 mit ZZZ, Opel 4 bis 7 mit 0000laut Wikipedia

Stand 7. Oktober 2026. Die Bezeichnungen der CoC-Ziffern stammen aus dem Muster für Pkw (Fahrzeugklasse M1).

Die Fundorte auf einen Blick

Papiere zuerst, dann der Aufkleber, dann der Motor. Bei US-Fahrzeugen kann die Fahrgestellnummer den Weg abkürzen, weil sie den Motortyp schon enthält.

Wo der Motorcode steht: CoC Ziffer 21, VW-Datenträger, Motor und US-FIN

CoC-Papiere: Ziffer 21 ist die verlässlichste Angabe

Die EG-Übereinstimmungsbescheinigung, kurz CoC, bestätigt für jedes einzelne Fahrzeug, dass es dem genehmigten Typ entspricht. Ihr Muster für Pkw steht in Anhang VIII der Verordnung (EU) 2020/683, und anders als der Fahrzeugschein hat es einen eigenen Abschnitt „Antriebsmaschine“.

Ziffer 21 heißt dort „Baumusterbezeichnung gemäß Kennzeichnung am Motor“. Das ist der Code, den der Hersteller auf den Motor schreibt, also genau die Angabe, nach der Teilehändler fragen. Fehlt die CoC in den Unterlagen, können Halter beim Hersteller ein Duplikat beantragen; die Seite zu den COC-Papieren erklärt die Bedingungen.

Antriebsmaschine im CoC-Muster für Pkw

  • Ziffer 20: Hersteller des Motors.
  • Ziffer 21: Baumusterbezeichnung gemäß Kennzeichnung am Motor.
  • Ziffer 25: Hubraum in cm³.
  • Ziffer 26: Kraftstoff.
  • Ziffer 27.1: Höchste Nutzleistung in kW bei min⁻¹.
  • Ziffer 28: Getriebe (Typ).

Bei Volkswagen: der Fahrzeugdatenträger

Volkswagen druckt die Daten zusätzlich auf einen Aufkleber. Laut den Betriebsanleitungen von Golf, Tiguan und up! klebt der Fahrzeugdatenträger im Gepäckraum im Bereich der Reserveradmulde; beim Golf muss dafür der Bodenbelag hochgeklappt werden. Dieselben Daten stehen im Serviceplan.

Oben steht die Fahrgestellnummer, darunter Fahrzeugtyp, Motorleistung und Getriebe. In Zeile 3 folgen Motor- und Getriebekennbuchstaben, Lacknummer und Innenausstattung, danach die Mehrausstattungen als PR-Nummern. Die Anleitungen zeigen Beispiele: CPTA beim Tiguan, CCZB beim up!.

Andere Marken des Konzerns verwenden einen vergleichbaren Kundendienst-Datenträger. Wie Sie dessen Codeblöcke lesen, zeigt die Seite zu den PR-Nummern.

Motordaten aus der Fahrgestellnummer lesen

Bei US-Fahrzeugen zeigt der Decoder Motorbauart, Zylinder, Hubraum, Leistung und Kraftstoff kostenlos. Die Vorschau zeigt danach, welche Daten zur FIN vorliegen. Der EU-Bericht kostet 19,95 €; Halter, Unfallschäden und Kilometerstände zeigt der EU-Bericht nicht.

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US-Import: hier gehört der Motor zur FIN

In den USA legt 49 CFR 565.15 fest, was die Stellen 4–8 einer Fahrgestellnummer enthalten müssen. Für Pkw sind es Marke, Modelllinie, Serie, Karosserie, Motortyp und die Rückhaltesysteme; auch Lkw, Busse und Motorräder müssen den Motortyp kodieren. Welche Zeichen das sind und an welcher Stelle, bestimmt der Hersteller. Die Entschlüsselung muss er der NHTSA mitteilen.

Ein Beispiel aus der NHTSA-Datenbank vPIC: Die FIN 1HGCM82633A004352 gehört zu einem Honda Accord des Modelljahrs 2003. vPIC liest daraus einen V6 mit 3,0 Liter Hubraum, 240 hp, Benzin und 5-Gang-Automatik und führt als Motormodell J30A4. Unser Decoder zeigt die technischen Daten; die Motorbezeichnung als Code nennt der kostenlose Decoder der NHTSA selbst.

Für Käufer eines US-Imports heißt das: Schon vor der Besichtigung lässt sich prüfen, ob der Motor im Inserat zu dem passt, den die FIN beschreibt. Ein anderer Hubraum oder eine andere Zylinderzahl ist ein Grund nachzufragen.

Motorcode, Motorkennbuchstabe, Motornummer

Drei Begriffe, die oft durcheinandergehen. Die ersten beiden meinen dasselbe.

Motorcode = Motorkennbuchstabe

  • bezeichnet die Bauart des Motors, nicht das einzelne Exemplar
  • Volkswagen sagt Motorkennbuchstabe, die CoC Baumusterbezeichnung (Ziffer 21)
  • danach fragen Teilekataloge und Werkstätten
  • Beispiele aus VW-Anleitungen: CPTA, CCZB

Motornummer

  • bezeichnet den einzelnen Motor
  • die Richtlinie 1999/37/EG sieht dafür das freiwillige Feld P.5 „Motor-Identifizierungsnummer“ vor
  • im deutschen Fahrzeugschein nicht vorgesehen

Für die Teilesuche zählt der Code, nicht die Nummer.

Wenn das Papier nicht reicht

Vier Situationen, in denen der Code aus den Unterlagen nicht genügt oder fehlt.

Der Motor wurde getauscht

Dann beschreiben CoC und Aufkleber den alten Motor. Maßgeblich ist die Kennzeichnung am eingebauten Motor.

Die CoC fehlt

Bei Konzernfahrzeugen von Volkswagen hilft der Datenaufkleber im Gepäckraum oder im Serviceplan; sonst die Markenwerkstatt mit der FIN.

Die Leistung passt nicht

Weicht P.2 im Fahrzeugschein von der Leistung ab, die zum Code gehört, fragen Sie nach Umbauten oder einer Leistungssteigerung.

Es ist ein US-Import

Hier liefert schon die FIN den Motortyp. Erst decodieren, dann mit Inserat und Motor vergleichen.

Weitere Prüfungen und Ratgeber

Weitere Seiten zum Fahrzeugschein und zur Fahrgestellnummer.

Woher diese Angaben stammen

Die Feldbezeichnungen stammen aus den Rechtstexten selbst, gelesen am 7. Oktober 2026. Angaben zum VW-Datenträger aus Abschriften der Betriebsanleitungen, zur europäischen FIN aus Wikipedia.

Für die verbindliche Motorbezeichnung Ihres Fahrzeugs gilt die Kennzeichnung am Motor oder die Auskunft des Herstellers.

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer immer vor dem Kauf

Die kostenlose Vorschau zeigt Title Brands (US-Titel-Kennzeichnungen), Diebstahlstatus und offene Rückrufe in Sekunden und meldet, ob Unfall- und Tachodaten vorliegen. Die vollständige Historie kostet 19,95 € — einmalig, ohne Abo.

Salvage-/Wasserschaden-TitelDiebstahl & RückrufeUnfalldaten gekennzeichnet

Motorcode und Fahrzeugschein: häufige Fragen

Was Halter und Käufer zum Motorkennbuchstaben wissen wollen.

Steht der Motorcode in Feld D.2 oder 2.2?+

Nein. D.2 enthält Typ, Variante und Version aus der Typgenehmigung, 2.2 den Code dazu mit Prüfziffer. Beides beschreibt die genehmigte Ausführung, nicht den Motorkennbuchstaben. Ein eigenes Feld für den Motorcode hat der deutsche Fahrzeugschein nicht.

Ist Motorcode dasselbe wie Motorkennbuchstabe?+

Ja, beide meinen die Bauartbezeichnung des Motors. Volkswagen spricht vom Motorkennbuchstaben, das CoC-Muster von der Baumusterbezeichnung gemäß Kennzeichnung am Motor. Die Motornummer ist etwas anderes: Sie bezeichnet den einzelnen Motor.

Wo finde ich den Getriebekennbuchstaben?+

Bei Volkswagen auf dem Fahrzeugdatenträger, in Zeile 3 zusammen mit dem Motorkennbuchstaben. Die CoC-Papiere nennen in Ziffer 28 nur „Getriebe (Typ)“; einen eigenen Getriebecode sieht ihr Muster nicht vor.

Zeigt CarCheckerVIN den Motorcode an?+

Nicht als Kennbuchstaben. Der Decoder liest bei US-FINs Motorbauart, Zylinder, Hubraum, Leistung und Kraftstoff aus. Bei europäischen FINs ist der Motor oft gar nicht kodiert; dort helfen CoC, Datenaufkleber oder die Werkstatt.

Kostenlose Vorschau · Sofort · Ohne Anmeldung

FIN eingeben und Motordaten prüfen

Der Decoder ist kostenlos. Die Vorschau danach zeigt, welche Daten zur Fahrgestellnummer vorliegen, bevor Sie etwas bezahlen.

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Keine Kreditkarte für die Vorschau

CarCheckerVIN ist keine Behörde und nicht mit dem Kraftfahrt-Bundesamt, der NHTSA, Volkswagen oder anderen Fahrzeugherstellern verbunden. Feldbezeichnungen nach FZV Anlage 6 und VO (EU) 2020/683, Stand 7. Oktober 2026. Halter, Unfallschäden und Kilometerstände zeigt der EU-Bericht nicht. Die Angaben in unseren Berichten geben wieder, was unseren Datenlieferanten gemeldet wurde. CarCheckerVIN ist keine Behörde und mit keiner der genannten Plattformen verbunden.

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