Build Sheet per VIN — Das originale Werksprotokoll
Ein Build Sheet (Werks-Ausstattungsliste) ist das interne Produktionsdokument des Herstellers: Es listet jede Option, jeden Code und jede Spezifikation eines einzelnen Fahrzeugs so auf, wie es montiert wurde. Es ist technischer als der Fensteraufkleber und gilt Sammlern, Restauratoren und Enthusiasten als das maßgebliche Werksdokument. Geben Sie eine 17-stellige Fahrgestellnummer ein, um es abzurufen — kostenlos.
Werks-Build-Sheet per VIN abrufen
Geben Sie eine beliebige 17-stellige Fahrgestellnummer ein — wir lesen Werkskonfiguration, Optionscodes und Ausstattung aus
Kostenlos · Ohne Anmeldung · Ergebnis sofort
So funktioniert die Build-Sheet-Abfrage per VIN
Die Optionsliste steckt nicht in den VIN-Zeichen — sie liegt in der Baudatenbank des Herstellers, verknüpft mit der VIN. Drei Schritte holen sie heraus.
VIN eingeben
Tippen Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer vom Armaturenbrett, aus dem Türholm, vom Titel oder aus der Zulassung ab. Das Bauprotokoll hängt an genau dieser VIN.
Wir fragen die Baudatenbank ab
Die Abfrage holt das mit der VIN verknüpfte Bauprotokoll des Herstellers — jene Quelle, in der die Optionsliste steht, die die VIN-Zeichen allein nicht codieren.
Ausgelesenes Protokoll lesen
Sie sehen Ausstattungslinie, Lack- und Interieurcodes, Antrieb, jeden Werksoptions- und Paketcode sowie Montagewerk und Bauabfolge — soweit Daten vorliegen.
Was ist ein Werks-Build-Sheet?
Auch Broadcast Sheet, Build Record oder Window Data Sheet genannt: Es ist das Produktionsdokument, das das Montagewerk für jedes einzelne Fahrzeug erzeugt — die Anweisung der Linie, was genau in dieses Auto kommt.
Es begleitet das Fahrzeug durch die Montage, damit jeder Mitarbeiter an der Linie die exakte Konfiguration sieht. Vom Fensteraufkleber unterscheidet es sich deutlich: Der Aufkleber richtet sich mit Endkundenpreisen an Käufer, während das Build Sheet interne Optionscodes verwendet — bei GM zum Beispiel RPO-Codes.
Diese Codes sind erheblich präziser und können einzelne Bauteile, Produktionsabfolgen und werksspezifische Konfigurationen benennen, die auf dem Aufkleber nie auftauchen.
Gedruckte Build Sheets wurden während der Montage mitunter im Fahrzeug versteckt, wo sie gelegentlich Jahrzehnte überdauern. Digitale Baudaten dagegen liegen in den Herstellerdatenbanken und lassen sich für die meisten ab den 1980er-Jahren gebauten Fahrzeuge per VIN abrufen.
Drei Namen, ein Dokument
- Build Sheet — der gängige moderne Begriff
- Broadcast Sheet — GM und Muscle-Car-Ära
- Build Record / Window Data Sheet — Herstellerjargon
- Factory Invoice — die Bestellansicht des Händlers
Wie es auch heißt: Dokumentiert wird immer dasselbe — das Auto genau so, wie es bestellt und gebaut wurde, in Werkscodes.
Was im Build Sheet steht
Ein Build Sheet dokumentiert das Fahrzeug auf Bauteilebene. Die Tiefe hängt von Hersteller und Modelljahr ab, ist aber durchweg feiner als beim Fensteraufkleber für Endkunden.
Motor- und Getriebecodes
Die konkrete Motorvariante, Hubraum, Leistungsangabe und Getriebetyp, wie ab Werk verbaut.
Lack- und Interieurcodes
Herstellercodes für Außenlack und Innenausstattung — für exakt passende Farben und Materialien.
Options- und Paketcodes
Jede ab Werk verbaute Option — von der Achsübersetzung über die Audioanlage bis zum Optikpaket — in Herstellercodes.
Werk und Bautermin
Das Montagewerk sowie Baudatum beziehungsweise Produktionsabfolge, in der das Auto vom Band lief.
Zielmarkt und Händler
Der bestellende Händler und das geografische Ziel, an das das Fahrzeug ursprünglich ausgeliefert wurde.
Ausstattungslinie und Modell
Die exakte Ausstattungslinie und Modellbezeichnung wie bestellt — das Gerüst, an dem die Optionscodes hängen.
Build Sheet vs. Fensteraufkleber — wo liegt der Unterschied?
Zwei Sichten auf dieselben Werksdaten. Die eine ist für Käufer gemacht, die andere für die Montagelinie. Zu wissen, welche Sie brauchen, spart Zeit.
Das Dokument für Käufer
- ·Gesetzlich vorgeschriebene Monroney-Angabe für Neuwagen.
- ·Optionen im Klartext, mit Endkundenpreisen und MSRP (Listenpreis).
- ·Enthält die EPA-Verbrauchswerte.
- ·Reicht den meisten Gebrauchtwagenkäufern zur Ausstattungsprüfung.
Das Produktionsdokument
- ·Das werksinterne Protokoll der Montagelinie.
- ·Optionscodes des Herstellers (z. B. RPO-Codes bei GM).
- ·Ergänzt Werk, Bauabfolge und Bauteildetails.
- ·Unverzichtbar für Matching-Numbers- und Restaurierungsarbeit.
Lieber die käuferfreundliche Sicht? Erzeugen Sie den originalen Fensteraufkleber mit Optionen im Klartext und dem ursprünglichen MSRP.
Das originale Bauprotokoll abrufen
Sehen Sie genau, wie das Auto bestellt und montiert wurde — Optionscodes, Lack und Interieur, Antrieb und Werk — direkt aus der Baudatenbank des Herstellers. Kostenlos, in Sekunden.
Was Build Sheets Sammlern und Restauratoren bringen
Für Sammler trennt die Build-Sheet-Prüfung ein korrektes, dokumentiertes Fahrzeug von einem undokumentierten Klon. Hochpreisige Muscle Cars, limitierte Auflagen und Sonderbestellungen erzielen gegenüber äußerlich identischen, aber ungeprüften Exemplaren Aufschläge im fünfstelligen Bereich.
Restauratoren nutzen die Baudaten, um Teile in der originalen Spezifikation zu beschaffen. Ein 1969er Camaro Z/28 mit bestimmten Werksoptionen braucht andere Komponenten als ein Basismodell — das Build Sheet nennt die richtigen Teilenummern, Farben und Montagevorgaben für Concours-taugliche Arbeit.
Kombinieren Sie das Build Sheet mit einer Salvage-Title-Prüfung und einer Tachostand-Prüfung, um Werkskonfiguration und komplette Historie gemeinsam zu belegen.
Checkliste für Sammler
- Matching Numbers bei Motor- und Getriebecodes prüfen
- Werks-Lackcode und Interieurcode am Fahrzeug abgleichen
- Seltene Optionen und Sonderbestellcodes gegenprüfen
- Teile in Originalspezifikation anhand der Codeliste beschaffen
- Authentizität für Gutachten oder Verkauf dokumentieren
- Mit einer VIN-Historienabfrage zum Gesamtbild ergänzen
Bauprotokoll per VIN auslesen:
Die VIN, die Datenbank und der versteckte Papierbogen
Die 17-stellige VIN erzählt einen Teil der Geschichte, die Baudatenbank den Rest — und in älteren Fahrzeugen steckt manchmal noch der Papierbogen im Wagen.
Die VIN codiert einen Teil der Baudaten: den World Manufacturer Identifier (Stellen 1–3), den Beschreibungsteil (4–8), die Prüfziffer (9), das Modelljahr (10), das Werk (11) und die laufende Produktionsnummer (12–17). Das belegt Herkunft und Reihenfolge.
Options- und Ausstattungsdaten stecken aber nicht in der VIN selbst — sie liegen in der mit der VIN verknüpften Baudatenbank des Herstellers. Eine Build-Sheet-Abfrage greift auf diese Datenbank zu und liefert die vollständige Optionsliste, weit mehr also als die VIN-Zeichen allein. Die reine VIN lesen Sie mit unserem VIN-Decoder aus.
Wo ein Papier-Build-Sheet steckt
- Unter oder hinter den Sitzpolstern
- Unter Teppich oder Fußmatten
- Oben auf dem Kraftstofftank
- In den Türverkleidungen
- Über dem Dachhimmel
- Hinter Innenverkleidungen
Erhalten bleibt der Bogen nur selten — für einen verlässlichen Nachweis nutzen Sie die VIN-Abfrage oder fordern Sie das Bauprotokoll beim Hersteller an.
Build Sheets nach Marke
Jeder Hersteller legt sein Werksprotokoll anders ab — von der Mercedes-Datenkarte über BMW-Optionslisten bis zu den M-Codes von Porsche. Wählen Sie Ihre Marke für einen Decoder, der auf genau dieses Dokument zugeschnitten ist.
Für die US-Marken gibt es eigene Guides: Ford, GM und Mopar.
Weitere VIN-Tools passend zum Build Sheet
Das Werksprotokoll ist der Anfang. Diese Prüfungen vervollständigen das Bild.
Always check the VIN before you buy
The free preview shows title brands, theft status and open recalls in seconds, and flags whether accident and odometer records exist. The full history is $14.99 — one-time, no subscription.
Build Sheet — häufige Fragen
Die Fragen, die Enthusiasten und Käufer zu Werks-Bauprotokollen am häufigsten stellen.
Was ist ein Build Sheet?+
Ein Build Sheet (Werks-Ausstattungsliste) — je nach Hersteller auch Build Record, Broadcast Sheet oder Factory Invoice genannt — ist das interne Produktionsdokument des Herstellers zu genau einem Fahrzeug. Es hängt an der Fahrgestellnummer und hält die Ausstattungslinie, Lack- und Interieurcodes, Motor und Getriebe sowie jede ab Werk verbaute Option in herstellerinternen Codes fest. Damit ist dokumentiert, wie das Fahrzeug tatsächlich bestellt und gebaut wurde — deutlich detaillierter als der Window Sticker für den Endkunden.
Wie bekomme ich ein Build Sheet über die Fahrgestellnummer?+
Geben Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer oben in die Abfragemaske ein. Das System durchsucht die Produktionsdatenbanken der Hersteller nach dieser VIN und gibt die entschlüsselte Werkskonfiguration zurück, soweit Daten vorliegen. Die Verfügbarkeit hängt von Hersteller und Modelljahr ab: Neuere Fahrzeuge sind gut abgedeckt, bei älteren oder importierten Modellen können die Daten lückenhaft oder gar nicht vorhanden sein. Alternativ lässt sich der originale Build Record direkt beim Hersteller anfordern.
Was unterscheidet ein Build Sheet vom Window Sticker?+
Beide beschreiben dasselbe Fahrzeug, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke. Der Window Sticker — das gesetzlich vorgeschriebene Monroney-Label für US-Neuwagen — listet die Ausstattung in Klartext samt Listenpreisen und Verbrauchswerten. Das Build Sheet ist das Produktionsdokument des Werks: dieselbe Ausstattung, aber in herstellerinternen Optionscodes, ergänzt um Fertigungsdaten wie Werk und Baureihenfolge. Das Build Sheet ist technischer, der Window Sticker ist für den Käufer gemacht.
Welche Angaben stehen auf einem Build Sheet?+
Ein Build Sheet nennt in der Regel die Ausstattungslinie, den Außenlackcode, den Interieurcode, Motor und Getriebe sowie sämtliche ab Werk verbauten Optionen und Pakete in Herstellercodes (etwa die RPO-Codes von GM). Häufig sind zusätzlich das Montagewerk, das Baudatum oder die Produktionsnummer und der Bestimmungsort beziehungsweise der bestellende Händler vermerkt. Welche Felder genau erscheinen, unterscheidet sich nach Hersteller und Modelljahr — Ziel ist immer ein vollständiges Bauteilprotokoll des Fahrzeugs im Auslieferungszustand.
Wie finde ich die originale Werksausstattung über die VIN?+
Starten Sie eine Build-Sheet- oder Window-Sticker-Abfrage mit der Fahrgestellnummer. Die VIN selbst verschlüsselt zwar Hersteller, Modelljahr und Werk, die vollständige Optionsliste liegt aber in der Produktionsdatenbank des Herstellers und nicht in den 17 Zeichen. Eine Build-Sheet-Abfrage holt genau diesen Datensatz und gibt die verbauten Optionen, Pakete und Farbcodes so zurück, wie sie ursprünglich bestellt wurden — soweit die Datenabdeckung des Herstellers reicht.
Gibt es für jedes Fahrzeug ein Build Sheet?+
Nein. Die Abdeckung hängt von Hersteller und Modelljahr ab. Für die meisten Großserienfahrzeuge ab den 1980er-Jahren sind digitale Baudaten abrufbar, und viele Hersteller stellen für ihre eigenen Fahrzeuge Build Records oder Nachdrucke des Window Stickers aus. Bei älteren, seltenen, in Kleinserie gebauten oder manchen importierten Modellen sind die entschlüsselten Daten unvollständig oder fehlen ganz. Fehlt der digitale Datensatz, ist ein im Fahrzeug erhaltenes Papier-Build-Sheet oft die einzige Originalquelle.
Wo liegt das originale Build Sheet im Fahrzeug?+
Manche Hersteller legten bei der Montage ein Papier-Build-Sheet ins Fahrzeug, wo es gelegentlich Jahrzehnte überdauert. Typische Fundorte sind unter oder hinter den Sitzpolstern, unter dem Teppich, oben auf dem Kraftstofftank, in den Türverkleidungen und über dem Dachhimmel. Nicht jedes Fahrzeug hat eines, und erhalten bleibt es längst nicht immer. Für einen verlässlichen Nachweis nutzen Sie besser eine VIN-basierte Build-Sheet-Abfrage oder fordern den Build Record beim Hersteller an.
Werks-Build-Sheet abrufen
Geben Sie eine 17-stellige Fahrgestellnummer ein, um die originalen Werksbaudaten, Optionscodes, Lack- und Interieurcodes sowie die Ausstattungsliste abzurufen.
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